Cremig, würzig und in wenigen Minuten fertig – diese Aioli passt zu Kartoffeln, Fleisch und Gemüse und schmeckt einfach besser als gekauft.
Aioli ist einer meiner liebsten Dips, denn er passt zu Kartoffelspalten genauso gut wie zu Fleisch und Gemüse und macht selbst einfache Gerichte sofort zu etwas Besonderem. Ein Stück Baguette, knusprige Kartoffelwedges oder gegrilltes Gemüse – mit einem Klecks Aioli wird daraus direkt etwas richtig Gutes. Genau deshalb liebe ich dieses Aioli Rezept so sehr: Es ist unkompliziert, schnell gemacht, schmeckt nach Knoblauch und ist wunderbar cremig und würzig.
Wenn du Aioli selber machen möchtest, brauchst du nur wenige Zutaten und ein paar Minuten Zeit. Frisch zubereitet schmeckt sie deutlich aromatischer als gekaufte Aioli und du weißt was drin ist.

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6 Zutaten für meine cremige Aioli
Dieser herrlich mediterrane Dip überzeugt mit seinem aromatischen Knoblauchgeschmack und kommt mit nur 6 Zutaten aus, die du wahrscheinlich schon im Vorrat hast. Schnell gemacht, wunderbar cremig und vielseitig kombinierbar – genau so muss ein gutes Aioli Rezept sein.
- Knoblauch Er sorgt für den typischen Geschmack der Aioli. Je nach gewünschter Intensität kannst du 2–3 Zehen verwenden.
- Eigelb Am besten ein sehr frisches Ei in Größe M verwenden. Es sorgt für die cremige Konsistenz.
- Olivenöl Ein mildes Olivenöl ist ideal, damit der Knoblauchdip nicht bitter schmeckt. Gute Qualität macht hier einen deutlichen Unterschied.
- Senf Mittelscharfer Senf hilft bei der Emulsion und sorgt für eine stabile, cremige Konsistenz. Ich verwende am liebsten Estragonsenf.
- Zitronensaft Frisch gepresst bringt eine leichte Frische und rundet den Geschmack perfekt ab.
- Salz Zum Abschmecken – am besten fein dosieren und am Ende nochmals probieren.

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Aioli selber machen – so einfach gelingt sie
Aioli selber machen ist unkompliziert und dauert nur wenige Minuten. Wichtig ist, dass du das Öl langsam einarbeitest, damit sie schön cremig wird und nicht gerinnt.
- Eigelb leicht aufrühren Das Eigelb in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer kurz verrühren, bis es leicht schaumig ist.
- Olivenöl langsam einrühren Nun das Olivenöl zunächst tröpfchenweise zugeben und dabei weiter mixen. Danach das Öl in einem sehr dünnen Strahl einarbeiten, bis eine cremige Emulsion entsteht.
- Gewürze zugeben Den Knoblauch fein pressen und zusammen mit Senf und Zitronensaft unterrühren. Kurz mixen, bis der Knoblauch-Dip schön cremig ist. Anschließend mit Salz würzig abschmecken.

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5 Tipps, damit die Aioli gelingt
Damit deine Aioli schön cremig wird und nicht gerinnt, helfen dir diese einfachen Tipps. Mit der richtigen Technik gelingt sie zuverlässig. Und glaube mir, sie schmeckt deutlich besser als die Gekaufte.
- Zutaten sollen Zimmertemperatur haben Kalte Zutaten verbinden sich schlechter. Nimm Ei und Zitronensaft deshalb rechtzeitig aus dem Kühlschrank.
- Öl sehr langsam einarbeiten Gerade am Anfang solltest du das Olivenöl nur tropfenweise zugeben. So entsteht eine stabile Emulsion und die Aioli wird schön cremig.
- Mildes Olivenöl verwenden Ein sehr intensives Olivenöl kann leicht bitter schmecken. Mit einem milden Öl wird der Dip harmonischer.
- Aioli nicht zu lange mixen Zu langes Mixen kann dazu führen, dass sie zu fest wird oder leicht bitter schmeckt. Sobald sie cremig ist, reicht es.
- Aioli kurz durchziehen lassen Wenn du sie 15–30 Minuten im Kühlschrank ziehen lässt, verbindet sich der Geschmack noch besser.
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Wozu passt Aioli?
Aioli passt besonders gut zu knusprigen Kartoffelecken, Ofenkartoffeln oder frischem Baguette. Auch beim Grillen ist der cremige Knoblauch-Dip eine einfache Möglichkeit, Fleisch, Fisch oder gegrilltem Gemüse noch mehr Geschmack zu geben. Wenn du passende Ideen suchst, findest du hier viele Grillbeilagen.
Besonders lecker zu:
- Kartoffelecken oder Ofenkartoffeln
- Rosmarinkartoffeln und Quetschkartoffeln
- gegrilltem Gemüse wie Zucchini, Paprika oder Pimientos de Padron
- Ofengemüse
- Fisch aus dem Ofen oder vom Grill wie Saltimbocca vom Kabeljau
- Chicken Nuggets
- Fleisch vom Grill
- Club Sandwich oder Burger
- frischem Baguette, Ciabatta oder Pita Brot
Häufige Fragen zu Aioli
Ein frisches Eigelb in ein sauberes Gefäß geben und die geronnene Aioli ganz langsam einmixen. So verbindet sie sich wieder zu einer cremigen Emulsion.
Meist wurde das Öl zu schnell eingerührt oder die Zutaten waren zu kalt. Das Öl besonders am Anfang nur tropfenweise zugeben.
Frisch zubereitete Aioli hält sich gut verschlossen etwa 2 Tage im Kühlschrank.
Ein mildes Olivenöl ist ideal, damit die Aioli nicht bitter schmeckt.
Ja, Aioli lässt sich sehr gut vorbereiten. Am besten bereitest du sie etwa 30 Minuten bis 4 Stunden vorher zu und stellst sie in den Kühlschrank. So kann sie leicht durchziehen und wird noch aromatischer.
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Einfaches Aioli Rezept
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Zutaten
- 1 Eigelb Ei Größe M
- 150 ml Olivenöl
- 3 Knoblauchzehen
- 1 TL Senf z.B. Estragonsenf
- 1-2 TL Zitronensaft
- Salz
Zubereitung
- Das Eigelb in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer aufrühren.1 Eigelb
- Das Olivenöl zuerst tröpfchenweise dazugeben und gut mixen. Dann langsam und weiterhin tröpfchenweise das Öl eingießen bis sich eine homogene Masse gebildet hat.150 ml Olivenöl
- Knoblauch dazupressen und mit dem Senf unterrühren. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken. Den Knoblauch-Dip kaltstellen.3 Knoblauchzehen, 1 TL Senf, 1-2 TL Zitronensaft, Salz







