Haselnussmakronen sind für mich die perfekten einfachen und schnell gemachten Plätzchen im Advent. Sobald die ersten Bleche aus dem Ofen kommen, duftet die ganze Küche nach gerösteten Nüssen. Genau so mag ich sie: weich im Inneren, außen leicht knusprig und mit einer ganzen Haselnuss als Topping. Das Rezept kommt mit nur vier Zutaten aus, gelingt wirklich immer und ist ideal, wenn man nicht stundenlang aufwändige Plätzchen backen möchte.

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Warum dieses Haselnussmakronen Rezept so gut gelingt
Diese Haselnussmakronen sind die perfekten Plätzchen für Eilige, weil sie mit nur wenigen Zutaten auskommen und trotzdem wunderbar aromatisch werden. Ich mache die Masse bewusst etwas fester, daher läuft sie beim Backen nicht auseinander. Und die Haselnussmakronen bleiben innen angenehm weich. Durch das langsam eingearbeitete Puderzucker-Eiweiß bekommst du eine luftige Konsistenz, die die Makronen schön saftig macht. Und das Beste: Das Rezept ist in wenigen Minuten vorbereitet und gelingt wirklich immer. Auch, wenn du nur schnell ein Blech Plätzchen backen möchtest.
Die Zutaten für weiche Haselnussmakronen
Für meine Haselnussmakronen brauchst du nur ein paar einfache Zutaten, die man in der Adventszeit fast immer im Vorrat hat. Genau das liebe ich an diesem Rezept: wenig Aufwand, großer Geschmack und sofort dieser typische Duft nach gerösteten Nüssen.
- Eier Wir benötigen nur das Eiweiß. Das Eigelb kannst du zum Beispiel für Engelsaugen verwenden.
- Haselnüsse Ich verwende gemahlene Haselnüsse. Sie machen die Makronen weich und aromatisch.
- Puderzucker Meine liebste Zutat für feine Bäckereien, weil er sich so gut auflöst.
- Haselnusskerne Als Topping geben sie den Makronen den typischen knusprigen Biss.
Optional: Wenn du magst, kannst du die Haselnussmakronen auch auf Oblaten spritzen. Ich habe darauf verzichtet weil wir sie ohne einfach lieber mögen.

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So einfach machst du Haselnussmakronen wie von Oma
Die Haselnussmakronen sind in wenigen Minuten vorbereitet. Das Steifschlagen des Eiweißes ist der wichtigste Schritt. Danach geht alles ganz schnell und das Blech wandert schon in den Ofen. So einfach funktioniert’s:
- Eiweiß steif schlagen Ich schlage das Eiweiß mit einer Prise Salz sehr steif. Dann lasse ich den Puderzucker langsam einrieseln und rühre noch etwa 3 Minuten weiter.
- Masse fertigstellen Die gemahlenen Haselnüsse ziehe ich ganz vorsichtig unter den Eischnee, damit die Masse schön luftig bleibt.
- Makronen spritzen und backen Die feste Masse fülle ich in einen Spritzbeutel und setze kleine Häufchen aufs Blech. Jede Makrone bekommt eine ganze Haselnuss in die Mitte. Dann etwa 15 Minuten bei 160 Grad Ober-/Unterhitze backen.
Mein Tipp: Der Teig ist recht fest und lässt sich etwas schwer aus dem Spritzbeutel drücken. Dafür zerläuft er aber beim Backen nicht. Alternativ kannst du kleine Häufchen auch einfach mit einem Teelöffel aufs Blech setzen.

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So bewahrst du Haselnussmakronen am besten auf
Haselnussmakronen halten sich wunderbar lange und sind damit perfekt für die stressfreie Weihnachtsbäckerei. Nach dem Abkühlen werden sie leicht fester, bleiben innen aber schön weich und aromatisch.
So halten sie besonders gut:
- In einer luftdichten Dose lagern
- Zwischen die Lagen Butterbrotpapier legen
- Kühl und dunkel lagern, z.B. in der Speisekammer oder in einem kühlen Flur
Gut verschlossen bleiben Haselnussmakronen etwa 3–4 Wochen frisch. Ideale Plätzchen zum Vorbereiten – auch wenn Gäste kommen.
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So kannst du deine Haselnussmakronen abwandeln
Auch bei klassischen Haselnussmakronen gibt es kleine Abwandlungen, die richtig gut funktionieren. Hier findest du beliebte Varianten, die sich ganz einfach umsetzen lassen und Abwechslung auf den Plätzchenteller bringen:
- Schokolade Die Unterseite nach dem Abkühlen in geschmolzene Zartbitterschokolade tauchen oder feine Schokofäden darüberziehen.
- Oblaten Wenn du den klassischen Look magst, kannst du die Makronen auf 4-5 cm große Oblaten spritzen. Sie bleiben dadurch unten etwas trockener und lassen sich besonders schön vom Blech lösen.
- Gehackte Haselnüsse Für extra Crunch einen kleinen Löffel gehackte Nüsse in die Masse geben oder über die Makronen streuen.
- Zimt Eine kleine Prise Zimt passt hervorragend zum nussigen Geschmack und macht die Makronen noch winterlicher.

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Meine Tipps für perfekte Haselnussmakronen
Meist liegen sie zu lange im Ofen. 15 Minuten reichen völlig, denn die Makronen härten nach dem Backen von selbst aus. Luftdichte Lagerung hilft, sie weich zu halten.
Wenn das Eiweiß nicht fest genug geschlagen wurde oder zu wenig Haselnüsse in der Masse sind, verlieren Makronen ihre Form. Bei meinem Rezept passiert das durch den hohen Nussanteil nicht.
Achte darauf, die gemahlenen Haselnüsse ganz vorsichtig unterzuheben. Denn so bleibt die luftige Konsistenz erhalten.
In einer luftdichten Keksdose bleiben sie etwa 3–4 Wochen frisch und aromatisch.
Wenn sie zu heiß oder zu lange gebacken werden oder offen lagern. Niedrige Temperatur und luftdichte Aufbewahrung sorgen für weiche Makronen.
Hast du Lust bekommen weitere schnelle Rezepte auszuprobieren? Dann probier doch mal meine leckeren Rumkugeln oder Eierlikörpralinen. Sehr beliebt sind bei uns auch die Spekulatius. Mein Tipp für Last-Minute-Plätzchen sind Schoko Crossies. Meine gesamte Plätzchensammlung findest du im Beitrag unsere liebsten Plätzchen zu Weihnachten.
Hast du mein Haselnussmakronen Rezept gebacken? Dann erzähl mir unbedingt in den Kommentaren, wie sie dir gelungen sind. Über eine Sterne-Bewertung freue ich mich riesig. Und du hilfst damit auch anderen, das Rezept zu finden.

Haselnussmakronen
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Zutaten
- 3 Eiweiß
- 300 g Haselnüsse gemahlen
- 180 g Puderzucker
- 40 Stk. Haselnusskerne als Topping
Zubereitung
- Den Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
- Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und den Puderzucker langsam einrieseln lassen. Noch ca. 3 min weiterrühren.3 Eiweiß, 180 g Puderzucker
- Die gemahlenen Haselnüsse ganz vorsichtig unterziehen.300 g Haselnüsse
- Masse in einen Spritzbeutel geben und kleine Häufchen auf das Blech spritzen. Tipp: Der Teig ist eher fest und lässt sich recht schwer aus dem Spritzsack drücken. Dafür zerläuft der Teig aber nicht. Alternativ kannst du die Haselnussmakronen auch mithilfe eines kleinen Löffels auf das Backblech setzen.
- Jeweils eine Haselnuss in die Mitte setzen und ca. 15 Minuten backen. Sie sind noch weich wenn sie aus dem Backofen kommen und härten beim Abkühlen aus. Daher nicht länger im Ofen lassen.40 Stk. Haselnusskerne
- Vollständig auskühlen lassen und in einer Keksdose aufbewahren.

















Super geworden!
Lass sie dir schmecken, liebe Anni!
GLG
Betty