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Kartoffelsalat Rezept – die beliebtesten Varianten auf einen Blick

Kartoffelsalat ist einer der beliebtesten Salate in Deutschland – und gleichzeitig einer der umstrittensten. Mit Essig und Öl oder lieber mit Mayo? Warm oder kalt? Und was bitte ist ein echter Wiener Kartoffelsalat? Hier bekommst du alle drei Varianten mit ausführlichen Rezepten, Tipps zur richtigen Kartoffelsorte und Antworten auf die Fragen, die beim Kochen wirklich auftauchen.

Kurze Antwort, bevor du tief einsteigst: Für den norddeutschen Essig-Öl-Salat brauchst du unbedingt festkochende Kartoffeln und Geduld beim Marinieren. Für den cremigen Mayo-Salat kommen die Kartoffeln erst in den Salat, wenn sie wirklich abgekühlt sind. Und den Wiener machst du mit warmer Brühe – das ist kein optionaler Schritt, sondern das Geheimnis 🙂

Klassischer Kartoffelsalat mit Brühe auf Teller angerichtet

Die drei Kartoffelsalat-Varianten im Überblick

Je nach Region, Anlass und persönlichem Geschmack gibt es grundverschiedene Vorstellungen davon, wie ein Kartoffelsalat auszusehen hat. Alle drei Varianten haben ihre Berechtigung – und ihre treuen Fans.

Klassischer Kartoffelsalat mit Essig und Öl

Der norddeutsche Klassiker: leicht, frisch, mit einer säuerlichen Note durch Weinessig und etwas Senf. Er ist kalorienärmer als die Mayo-Variante und hält sich im Sommer besser auf dem Buffet. Die Marinade zieht am besten ein, wenn die Kartoffeln noch warm in die Marinade kommen.

Das passt gut dazu: Würstchen, Frikadellen, Schnitzel, Fisch

Zubereitungszeit ca. 45 Minuten + Kühlzeit

Zum vollständigen Rezept: Klassischer Kartoffelsalat mit Essig und Öl

Eine Schüssel Kartoffelsalat steht auf Steinuntergrund.
Rezeptempfehlung
Klassischer Kartoffelsalat mit Essig und Öl
45 Minuten
Dieser Kartoffelsalat mit Essig und Öl ist das ganze über Jahr beliebt. Im Sommer zur Grillparty oder als Beilage zu Schnitzel, Frikadellen oder Würstchen. Oder einfach gemeinsam mit grünem Salat. In jeder Kombination herrlich.
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Cremiger Kartoffelsalat mit Mayonnaise

Wer es reichhaltiger mag, kommt an der Mayo-Variante nicht vorbei. Cremig, sättigend und perfekt für Grillpartys, weil er gut vorbereitet werden kann. Wichtig: Die Kartoffeln müssen vollständig abgekühlt sein, bevor die Mayo dazukommt – sonst wird der Salat wässrig und die Mayo trennt sich.

Das passt gut dazu: Gegrilltes Fleisch, Burger, Bratwurst

Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten

Zum vollständigen Rezept: Cremiger Kartoffelsalat mit Mayonnaise

Kartoffelsalat mit Mayonnaise in einer Schüssel und Petersilie - Foodblog Mundgefühl
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Kartoffelsalat mit Mayonnaise – cremig und klassisch
40 Minuten
Mit meinem Rezept wird der klassische Kartoffelsalat mit Mayo richtig schön cremig. Passt zu Fleisch, Fisch und Gemüse sowie als Grillbeilage im Sommer.
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Echter Wiener Kartoffelsalat mit Brühe

Der echte Wiener Kartoffelsalat bekommt seinen typischen Geschmack durch die warme Rinderbrühe. Die Kartoffeln saugen die Brühe auf und bekommen eine einzigartig samtige Konsistenz, ganz ohne Mayonnaise. Das ist österreichische Küche at it’s best, und in Deutschland kaum irgendwo so zu bekommen.

Das passt gut dazu: Wiener Schnitzel, Tafelspitz, Brathuhn

Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten

Zum vollständigen Rezept: Echter Wiener Kartoffelsalat mit Brühe

Wiener Kartoffelsalat mit Brühe auf Teller mit Frühlingszwiebeln
Rezeptempfehlung
Wiener Kartoffelsalat
40 Minuten
Wiener Kartoffelsalat mit Brühe ist ein klassischer Kartoffelsalat ohne Mayonnaise, der besonders saftig und schlotzig wird. Einfach gemacht und perfekt für Grillen, Alltag oder Gäste.
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Welche Kartoffelsorte eignet sich für Kartoffelsalat?

Das ist die Frage, die über Erfolg oder Misserfolg entscheidet – noch bevor du mit dem Kochen anfängst.

Für Essig-Öl und Wiener Kartoffelsalat: Unbedingt festkochende Sorten. Annabelle, Belana oder Linda halten beim Schneiden die Form und saugen die Marinade gleichmäßig auf, ohne zu zerfallen. Mehligkochende Sorten werden matschig.

Für Mayo-Kartoffelsalat: Auch hier lieber festkochend. Wer es etwas weicher mag, kann vorwiegend festkochende Sorten nehmen – aber bloß keine mehligen, denn die werden beim Rühren zu Brei.

Die wichtigsten Tipps für jeden Kartoffelsalat

  • Kartoffeln in der Schale kochen So nehmen sie weniger Wasser auf und behalten mehr Geschmack.
  • Pellen solange sie noch heiß sind Geht viel leichter als nach dem Abkühlen.
  • Essig-Marinade kommt zu warmen Kartoffeln Nur so ziehen die Scheiben die Vinaigrette wirklich auf.
  • Mayo kommt zu kalten Kartoffeln Warme Kartoffeln bringt die Mayonnaise zum Trennen.
  • Mindestens eine Stunde ziehen lassen Kartoffelsalat wird beim Durchziehen besser. Am Vortag zubereiten ist meistens die beste Idee.
  • Abschmecken kurz vor dem Servieren Kartoffeln schlucken Salz und Säure – nochmal nachwürzen gehört dazu.
Frische Kartoffeln in einem Metallsieb auf einem Holztisch mit Kräutern

Häufige Fragen rund um den Kartoffelsalat

Kann ich Kartoffelsalat am Vortag machen?

Ja – und für die Essig-Öl-Variante ist das sogar empfehlenswert. Der Salat zieht über Nacht durch und schmeckt am nächsten Tag intensiver. Mayo-Salat ebenfalls gut vorzubereiten, nur nicht zu früh mit der Mayo verrühren, damit sie sich nicht trennt. Beim Wiener Kartoffelsalat: auch gut am Vortag, kurz vor dem Servieren nochmal abschmecken.

Wieviel Kartoffelsalat pro Person?

Als Beilage rechne etwa 200 – 250 g rohe Kartoffeln pro Person. Als Hauptgericht oder für eine Grillparty, wo er die zentrale Rolle spielt, lieber 300–350 g. Für 10 Personen als Beilage also ca. 2 kg rohe Kartoffeln.

Welcher Essig kommt in den Kartoffelsalat?

Für den klassischen norddeutschen Salat nimm Weinessig – weißen oder roten, je nach Vorliebe. Ein milder Apfelessig geht auch. Balsamico macht den Salat zu süß. Für den Wiener kannst du Weinessig oder Hesperidenessig verwenden.

Wie lange ist Kartoffelsalat haltbar?

Essig-Öl-Variante: Im Kühlschrank 2–3 Tage, abgedeckt. Mayo-Salat: Besser innerhalb von 1–2 Tagen aufbrauchen, da Mayonnaise schneller verdirbt. Nie bei Zimmertemperatur stehen lassen, besonders im Sommer nicht.

Kann ich Kartoffelsalat einfrieren?

Nicht empfehlenswert. Gekochte Kartoffeln werden nach dem Einfrieren und Auftauen wässrig und bekommen eine seltsame, körnige Konsistenz. Mayo trennt sich beim Einfrieren komplett. Besser frisch zubereiten oder bis zu drei Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Kartoffelsalat zur Grillsaison – der perfekte Begleiter

Im Frühling und Sommer gehört Kartoffelsalat zu den beliebtesten Beilagen – und das aus gutem Grund. Er lässt sich komplett vorbereiten, schmeckt kalt genauso gut wie lauwarm und reicht problemlos für eine große Runde.

Für Grillpartys empfehle ich dir: Den Essig-Öl-Salat, wenn es draußen heiß ist – er liegt nicht so schwer im Magen und du brauchst dir wegen der Kühlkette keine Sorgen zu machen. Den Mayo-Salat in einer großen Schüssel, wenn du viele Gäste hast und es kühl genug ist. Den Wiener Kartoffelsalat, wenn du etwas servieren willst, das wirklich niemand erwartet – aber alle nachmachen wollen.

Tipp für große Mengen: Als Faustregel gilt 300 g rohe Kartoffeln pro Person als Beilage bei einer Grillparty. Für eine Runde von 10 Personen also 3 kg – lieber etwas mehr, denn Kartoffelsalat kann man auch am nächsten Tag noch essen.

Mehr Kartoffelrezepte gefällig?

Du kannst von Kartoffeln auch nie genug bekommen? Dann schau dir doch mal meinen Beitrag Kartoffelbeilagen an. Hier findest du Ideen für jeden Anlass. Du suchst Hauptgerichte mit Kartoffeln? Dann ist meine Sammlung Kartoffel-Rezepte genau das Richtige für dich.

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