Petersilienkartoffeln sind für mich die schnellste Art, aus einfachen Salzkartoffeln eine richtig aromatische Lieblingsbeilage zu machen. Mit etwas Butter und viel frischer Petersilie werden sie herrlich duftend, locker und passen zu unzähligen Gerichten. Dieses Petersilienkartoffeln Rezept ist unkompliziert, gelingsicher und perfekt für den Alltag. Genau so, wie ich es liebe: wenige Zutaten, voller Geschmack und in kurzer Zeit auf dem Tisch.

Rezeptempfehlung
Zutaten für klassische Petersilienkartoffeln
Für dieses Petersilienkartoffeln Rezept brauchst du nur wenige, ganz einfache Zutaten. Gerade deshalb kommt es auf gute Qualität an. Denn aromatische Kartoffeln, echte Butter und frische Petersilie machen hier den Unterschied.
- Kartoffeln Verwende unbedingt festkochende Kartoffeln. Sie behalten beim Kochen ihre Form und zerfallen später beim Schwenken in der Butter nicht.
- Butter Nimm echte Butter und keine Margarine. Nur sie sorgt für das typisch buttrige Aroma, das die Petersilienkartoffeln so besonders macht.
- Petersilie Ich verwende am liebsten glatte Petersilie. Sie schmeckt intensiver als krause und passt für mich einfach besser zu den klassischen Petersilienkartoffeln.
- Salz Zum Abschmecken. Am besten erst am Ende, damit du die richtige Balance triffst.

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Die beste Kartoffelsorte für Petersilienkartoffeln
Damit deine Petersilienkartoffeln schön locker bleiben und beim Schwenken nicht zerfallen, solltest du zu festkochenden Sorten greifen. Sie sind schnittfest, haben weniger Stärke und behalten auch nach dem Garen eine angenehme Struktur.
Besonders gut eignen sich Sorten wie Annabelle, Sieglinde, Linda oder Nicola. Sie haben ein feines Aroma und bleiben zuverlässig in Form. Auch Belana ist eine sehr gute Wahl, wenn du es etwas buttriger im Geschmack magst.
Von mehligkochenden Kartoffeln würde ich hier eher abraten. Sie sind ideal für Püree, fallen bei Petersilienkartoffeln aber schnell auseinander und wirken dadurch weniger appetitlich.

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Petersilienkartoffeln richtig zubereiten
Die Zubereitung von Petersilienkartoffeln ist wirklich unkompliziert. Und genau das liebe ich so daran. Mit ein paar einfachen Handgriffen wird aus schlichten Kartoffeln eine aromatische Lieblingsbeilage. Hier zeige ich dir die wichtigsten Schritte ganz entspannt und ohne Schnickschnack.
- Kartoffeln kochen Die Kartoffeln gut waschen und mit der Schale in Salzwasser kochen. So bleiben Aroma und Nährstoffe erhalten. Erst nach dem Kochen schälen und je nach Größe halbieren oder vierteln.
- Petersilie vorbereiten Die Petersilie waschen, gut trocken schleudern und fein hacken. Je feiner sie geschnitten ist, desto besser verteilt sich das Aroma.
- Kartoffeln schwenken Die Butter in einem großen Topf oder einer Pfanne zerlassen. Die gehackte Petersilie kurz unterrühren und die noch warmen Kartoffeln darin schwenken bis sie rundum glänzen.

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Warum solltest du Kartoffeln mit Schale kochen?
Ich koche Kartoffeln für Petersilienkartoffeln grundsätzlich mit Schale. So bleiben deutlich mehr Vitamine und Mineralstoffe erhalten, da viele davon direkt unter der Schale sitzen. Beim Garen schützt sie das Innere der Kartoffel, sodass weniger Nährstoffe ins Kochwasser übergehen. Gleichzeitig nehmen die Kartoffeln weniger Wasser auf und bleiben schön locker. Nach dem Kochen lassen sie sich ganz unkompliziert schälen. So hast du nicht nur geschmacklich, sondern auch gesundheitlich die beste Basis für dein Petersilienkartoffeln Rezept.
Warum werden Petersilienkartoffeln matschig?
Manchmal sind Petersilienkartoffeln eher weich und bröselig statt locker und schnittfest. Das liegt meist nicht am Rezept, sondern an ein paar kleinen Details beim Kochen. Damit dir das nicht passiert, solltest du die Kartoffeln während der Garzeit immer wieder mit einem Messer oder einer Gabel testen. Sobald sie weich sind, aber noch leichten Widerstand bieten, sind sie perfekt. Lässt du sie zu lange im Wasser, werden sie schnell zu weich und zerfallen später beim Schwenken.
Auch wichtig: Verwende festkochende Sorten und gieße die Kartoffeln direkt nach dem Garen ab, damit sie nicht weiterziehen. Lass sie kurz ausdampfen, denn so verdunstet überschüssige Feuchtigkeit und sie bleiben schön locker. Beim Schwenken in der Butter solltest du sie nur vorsichtig bewegen und nicht umrühren, damit sie ihre Form behalten.

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Was passt zu Petersilienkartoffeln?
Petersilienkartoffeln sind eine der vielseitigsten Beilagen überhaupt. Sie sind mild, buttrig und aromatisch zugleich – genau deshalb harmonieren sie mit ganz unterschiedlichen Gerichten. Ob Fisch, Fleisch oder vegetarische Küche: Hier findest du meine liebsten Kombinationen, die bei uns immer wieder auf den Tisch kommen.
Petersilienkartoffeln essen wir besonders oft zu:
- Faschierten Laibchen und Chicken Nuggets
- Kohlrouladen
- Lachs im Ofen
- Brokkolilaibchen oder Zucchinipuffer
- Hähnchenbrustfile im Backofen a la Parmigiana
Noch mehr Inspiration findest du in meinem Beitrag mit den besten Kartoffelbeilagen.
Wenn dir meine Petersilienkartoffeln gefallen haben, freue ich mich riesig über eine Bewertung ⭐⭐⭐⭐⭐ und deinen Kommentar. Hast du sie klassisch serviert oder mit einer eigenen Variante kombiniert? Schreib es mir gerne – ich bin gespannt auf deine Ideen!
Gutes Gelingen!
Petersilienkartoffeln
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Zutaten
- 1 kg festkochende Kartoffeln
- 0,5 Bund glatte Petersilie
- 40 g Butter
- Salz
Zubereitung
- Die Kartoffeln in Salzwasser je nach Größe ca. 20 -25 Minuten weich kochen. Danach das Wasser abgießen und die Kartoffeln kurz ausdampfen lassen.1 kg festkochende Kartoffeln
- Kartoffeln schälen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Kleine Kartoffeln können ganz gelassen werden. Petersilie waschen, trocken schleudern und hacken.0,5 Bund glatte Petersilie
- Butter in einer beschichteten Pfanne zerlassen und die Kartoffeln mit der Petersilie zugeben. Gut durchschwenken und mit Salz abschmecken.40 g Butter, Salz








