Osterrezepte – Frühlingsgefühle auf dem Teller

Ostern ist für mich das erste große Kochen des Jahres – nach dem langen Winter endlich wieder mit frischen, hellen Zutaten arbeiten: Bärlauch, Spargel, Rhabarber, Lammfleisch, frische Kräuter und natürlich Eier in allen Formen. Die Osterküche verbindet herzhafte Festtagsgerichte mit dem Leichten und Frischen des Frühlings – das macht sie zu einer der inspirierendsten Kochzeiten im Jahr.

Das Ostermenü – von Vorspeise bis Osterkuchen

Ein klassisches Ostermenü hat eine klare Dramaturgie: Eine leichte Vorspeise (Suppe oder Salat mit frischen Kräutern). Ein festliches Hauptgericht (Lammkeule, Braten oder ein cremiges Hühnerragout). Frisches Gemüse der Saison (Spargel, wenn er schon kommt, oder karamellisierte Karotten). Und als Abschluss: ein Osterkuchen, der die Jahreszeit feiert – mit Zitrone, Mohn, Rhabarber oder frischen Beeren.

Oster-Bäckerei: Zopf, Lammform und bunte Ostereier-Kuchen

Zum Österlichen Backen gehört für mich der geflochtene Osterzopf aus Hefeteig, der am Ostersonntag auf dem Frühstückstisch liegt. Dann die Lammform aus Biskuit- oder Rührteig, die jedes Ostertisch-Setting vervollständigt. Und für die Kinder: selbst bemalte Butterkekse in Ei- und Hasenform.

Tipp: Hefezopf am Abend vor Ostern backen – er schmeckt am nächsten Morgen frisch und duftend, und der Aufwand fällt nicht auf den Feiertag selbst.

Übrig gebliebene Ostereier clever verwerten

Gekochte Eier halten sich im Kühlschrank eine Woche. Perfekt für: klassischer Eiersalat mit Kresse und Senf. Eier in Senfsauce (österreichischer Klassiker). Als Topping auf einem Frühlingslauch-Salat. In einer schnellen Frittata. Mit gutem Schwarzbrot und Butter.

Kein Ei muss verloren gehen – und der Eierreichtum nach Ostern ist eigentlich eine wunderbare Möglichkeit, Gerichte auszuprobieren, die sonst seltener auf den Tisch kommen.