Tiramisu ist für mich das perfekte Dessert, wenn Gäste kommen. Es lässt sich wunderbar vorbereiten, schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser und ist mit wenigen Zutaten gemacht. Mit meinem klassischen Tiramisu Rezept gelingt dir die Creme herrlich luftig und trotzdem schnittfest – ganz ohne Gelatine oder Sahnesteif. Dazu verrate ich dir die kleinen Tricks, mit denen das italienische Dessert garantiert gelingt. Die kleinen Kniffe habe ich von meiner Freundin aus Mailand gelernt. In ihrer Familie wird Tiramisu schon seit ihrer Kindheit genau so zubereitet – ein Tiramisu Rezept original italienisch, das ich unbedingt mit dir teilen musste.
Rezeptempfehlung
Zutaten für mein Tiramisu Rezept
Beim klassischen Tiramisu gibt es nichts zu verstecken. Weil du nur wenige Zutaten brauchst, schmeckt man ihre Qualität am Ende umso mehr. Frische Eier, cremige Mascarpone und ein kräftiger Espresso bilden die Basis. Marsala oder Amaretto verleihen dem italienischen Dessert schließlich sein typisch italienisches Aroma und machen den Geschmack perfekt.
- Mascarpone bildet die cremige Basis und sorgt für den typisch vollmundigen Geschmack. Verwende sie am besten zimmerwarm, damit sich die Creme schön glatt verrühren lässt.
- Eier machen die Creme besonders luftig. Verwende möglichst frische Eier in Größe M.
- Löffelbiskuits geben dem Dessert seine typischen Schichten und nehmen den Espresso wunderbar auf. Verwende am besten klassische italienische Savoiardi, denn sie bleiben besonders formstabil.
- Espresso sorgt für das unverwechselbare Aroma des Tiramisu. Je kräftiger der Espresso, desto intensiver schmeckt das Dessert. Verwende am besten frisch gebrühten Espresso statt normalen Filterkaffee.
- Zucker sorgt für die angenehme Süße und gleicht die leichte Bitterkeit des Espressos perfekt aus. Verwende am besten feinen Kristallzucker, damit er sich schnell auflöst.
- Backkakao bildet den klassischen Abschluss und wird erst kurz vor dem Servieren über den Dessertklassiker gesiebt.
- Marsala oder Amaretto gehören zum klassischen Tiramisu dazu und verleihen dem Dessert sein typisch italienisches Aroma. Marsala bringt eine feine Würze mit, Amaretto sorgt für eine dezente Mandelnote – beide passen hervorragend zur cremigen Mascarpone und dem kräftigen Espresso.
So kannst du Tiramisu einfach selber machen
Ein richtig gutes Tiramisu lebt nicht von vielen Zutaten, sondern von der richtigen Technik. Mit ein paar einfachen Tricks wird die Creme herrlich luftig, die Löffelbiskuits bleiben perfekt saftig und das Tiramisu lässt sich am Ende sogar sauber in Stücke schneiden. Keine Sorge: Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie dir ein klassisches Tiramisu garantiert gelingt.
- Espresso vorbereiten Koche einen kräftigen Espresso und verrühre ihn nach dem Abkühlen mit Marsala oder Amaretto.
- Creme zubereiten Schlage Eigelb und Zucker über dem Wasserbad cremig auf. Rühre anschließend die Mascarpone unter und hebe zum Schluss den steif geschlagenen Eischnee vorsichtig unter. Der Eischnee macht die Creme besonders luftig und sorgt gleichzeitig für eine stabile Konsistenz.
- Tiramisu schichten Tauche die Löffelbiskuits kurz in den Espresso und schichte sie abwechselnd mit der Mascarponecreme in eine Form.
- Kühlen Decke das Tiramisu mit Frischhaltefolie ab und stelle es mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank.
5 Tipps für perfektes Tiramisu
Diese kleinen Kniffe habe ich von meiner Freundin aus Mailand gelernt. Sie machen den Unterschied zwischen einem guten Tiramisu und einem Dessert, das herrlich cremig, luftig und trotzdem schnittfest wird.
- Der wichtigste Trick: Löffelbiskuits richtig tränken 🇮🇹
- Wenn du das Tiramisu bereits nach 4 Stunden servierst: Löffelbiskuits von jeder Seite etwa 1 Sekunde in den Espresso tauchen. Sonst bleiben sie innen etwas trocken.
- Wenn das Tiramisu über Nacht zieht (mind. 8 Stunden): Löffelbiskuits nur von einer Seite etwa 1 Sekunde eintauchen. So werden sie perfekt saftig, ohne matschig zu werden.
- Mascarpone rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen Zimmerwarme Mascarpone lässt sich glatter verrühren und sorgt für eine besonders cremige Konsistenz.
- Eigelb über dem Wasserbad aufschlagen bis sich eine dickflüssige Masse gebildet hat. Dadurch wird die Creme besonders luftig und gleichzeitig stabil. Außerdem werden die Eier dabei leicht erhitzt.
- Genügend Zeit zum Kühlen einplanen Nach mindestens 4 Stunden im Kühlschrank wird das Tiramisu schnittfest und entwickelt sein volles Aroma. Mein Tipp: Über Nacht schmeckt es noch besser, da es richtig durchziehen konnte.
- Backkakao erst kurz vor dem Servieren darüber sieben So bleibt er trocken, aromatisch und behält seine schöne dunkle Farbe.
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Tiramisu ohne Alkohol – so gelingt die alkoholfreie Variante
Ein klassisches Tiramisu wird traditionell mit Marsala oder Amaretto zubereitet. Möchtest du auf Alkohol verzichten, kannst du ihn aber problemlos weglassen. Das Dessert schmeckt trotzdem herrlich cremig und aromatisch. Ich bereite mein Tiramisu meistens ohne Alkohol zu, weil auch die Kinder unser Tiramisu so sehr lieben – und bisher hat ihn noch niemand vermisst.
- Alkohol einfach weglassen Auch ohne Marsala oder Amaretto schmeckt das Tiramisu wunderbar nach Espresso und Mascarpone. Gib einfach etwas mehr Espresso dazu, um die fehlende Flüssigkeit auszugleichen.
- Kräftigen Espresso verwenden Ein intensiv gebrühter Espresso sorgt dafür, dass das typische Tiramisu-Aroma auch ohne Alkohol erhalten bleibt.
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Tiramisu im Glas – perfekt zum Vorbereiten und Servieren
Tiramisu im Glas eignet sich perfekt, wenn du das Dessert für Gäste, ein Buffet oder eine Feier vorbereiten möchtest. Statt das Tiramisu in einer Auflaufform zu schichten, verteilst du die Zutaten einfach portionsweise auf Dessertgläser. Geschmacklich gibt es keinen Unterschied – nur das Servieren wird deutlich einfacher.
- Dessertgläser verwenden Kleine Weckgläser oder Gläser mit etwa 200 bis 250 ml Fassungsvermögen eignen sich ideal.
- Wie gewohnt schichten Viertle die Löffelbiskuits, träufle etwas Espresso drüber und schichte sie abwechselnd mit der Mascarponecreme in die Dessertgläser – genau wie beim klassischen Tiramisu.
- Gut durchkühlen lassen Auch im Glas sollte das Tiramisu mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank ziehen.
- Schön dekorieren Bestäube das Tiramisu kurz vor dem Servieren mit Backkakao und stecke als Dekoration ein gevierteltes Löffelbiskuit schräg in die Creme.
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Häufige Fragen zum Tiramisu
Wenn dein Tiramisu zu flüssig wird, wurden die Löffelbiskuits meist zu lange in den Espresso getaucht, die Mascarpone war zu kalt und/oder klumpig oder das Dessert hatte nicht genügend Zeit zum Durchziehen. Lass das Tiramisu deshalb mindestens 4 Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank ziehen. Mit den Tipps aus meinem Rezept wird die Creme auch ohne Gelatine oder Sahnesteif wunderbar schnittfest.
Tiramisu eignet sich ideal zum Vorbereiten. Du kannst es problemlos 1 Tag vorher zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Nach einer Nacht im Kühlschrank schmeckt es sogar noch besser, weil die Creme fest wird und die Löffelbiskuits perfekt durchziehen.
Frisch zubereitetes Tiramisu hält sich 2 bis 3 Tage gut abgedeckt im Kühlschrank. Da es rohe Eier enthält, solltest du es möglichst frisch genießen und die Kühlkette nicht unterbrechen. Nach 2 Tagen wird die Konsistenz allerdings weicher.
Ein klassisches Tiramisu besteht aus Mascarpone, Eiern, Zucker, Löffelbiskuits, Espresso, Marsala oder Amaretto und Backkakao. Sahne gehört nach italienischem Originalrezept nicht hinein.
Ja, Tiramisu lässt sich bis zu 2 Monate einfrieren. Taue es über Nacht im Kühlschrank auf und bestäube es erst kurz vor dem Servieren mit Backkakao, damit dieser trocken und aromatisch bleibt.
Ja, das funktioniert problemlos. Statt der Eier sorgt geschlagene Sahne für eine lockere Creme. Wenn du eine Variante ohne rohe Eier suchst, findest du hier mein Tiramisu ohne Ei.
Hat dir mein Tiramisu Rezept original italienisch gefallen? Dann freue ich mich über deine Bewertung und deinen Kommentar. Erzähle mir auch, ob du Marsala oder Amaretto verwendet hast und wie es dir geschmeckt hat.
Gutes Gelingen!
Tiramisu
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Kochzubehör
Zutaten
- 250 g Löffelbiskuits
- 250 ml Espresso abgekühlt
- 4-5 EL Marsala alternativ Amaretto
- 500 g Mascarpone
- 4 Eigelb sehr frisch
- 4 Eiweiß
- 110 g Zucker
- Backkakao zum Bestäuben
- 1 Prise Salz
Zubereitung
- Espresso und Marsala in ein kleines Gefäß füllen, in das die Löffelbiskuits gerade hineinpassen.4-5 EL Marsala, 250 ml Espresso
- Eier trennen und Eigelb mit Zucker über einem heißen Wasserbad für einige Minuten dick-cremig aufschlagen. Danach kurz überkühlen lassen.4 Eigelb, 110 g Zucker
- Mascarpone mit einem Schneebesen unter die Eimasse geben und zu einer glatten Creme rühren.500 g Mascarpone
- Eiweiß mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen und unterziehen.4 Eiweiß, 1 Prise Salz
- Die Löffelbiskuits kurz (!) in den Kaffee tauchen und den Boden einer Auflaufform damit auslegen. Mit der Hälfte der Creme bestreichen und die übrigen Löffelbiskuits wieder kurz in Kaffee tauchen und auf die Creme legen. Mit der restlichen Creme bestreichen und glatt streichen.250 g Löffelbiskuits
- Mit Frischhaltefolie abdecken und mind. 4 Stunden kühlen, besser über Nacht. Vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben.
- Tipp: Tiramisu im Glas Für die Glas-Variante die Löffelbiskuits vierteln, mit etwas Kaffee beträufeln und abwechselnd mit der Mascarponecreme in Dessertgläser schichten. Vor dem Servieren mit Backkakao und einem geviertelten Löffelbiskuit dekorieren.










Herrlich! Das Rezept merke ich mir. Lg Antje
Lass es dir schmecken, liebe Antje!
GLG
Betty