Zuletzt überarbeitet am 31.10.2025
Vanillekipferl gehören zu den beliebtesten Weihnachtsplätzchen überhaupt. Mit diesem Vanillekipferl Rezept nach Omas Art gelingen dir zarte, mürbe Kipferl, die herrlich nach Vanille und Butter duften. Der Teig ist im Handumdrehen gemacht und auch für Backanfänger leicht zu formen. So entstehen klassische Vanillekipferl, die einfach immer gelingen und jedes Jahr aufs Neue für Weihnachtsstimmung sorgen.

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Das beste Vanillekipferl Rezept – klassisch und gelingsicher
Dieses Vanillekipferl Rezept ist ein echter Klassiker und gelingt garantiert. Die Kombination aus Butter, Mandeln und feinem Vanillezucker sorgt für mürbe, zarte Kipferl mit vollem Aroma.
Der Teig ist schnell gemacht und lässt sich gut formen – ideal, wenn du unkompliziert backen möchtest. So entstehen Vanillekipferl, die außen leicht knusprig und innen herrlich weich sind. Ganz ohne Aufwand, aber mit dem typischen Geschmack von Omas Weihnachtsbäckerei.
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Zutaten für zarte Vanillekipferl
Für diese Vanillekipferl nach Omas Rezept brauchst du nur wenige, einfache Zutaten. Wichtig ist gute Butter – sie sorgt für den typischen, buttrig-mürben Geschmack. Ebenso wichtig sind gemahlene Mandeln und echter Vanillezucker. Mit dieser Kombination gelingen dir wunderbar zarte Vanillekipferl, die förmlich auf der Zunge zergehen. Diese Zutaten brauchst du:
- Mehl Ich backe die Klassiker immer mit Dinkelmehl der Type 630. Du kannst aber auch Weizenmehl der Type 405 verwenden.
- Butter Die sollte wirklich richtig kalt sein. Ich nehme sie immer erst aus dem Kühlschrank, wenn ich sie für die Zubereitung benötige. Nicht vorher. Bitte verwende auch keine Margarine, denn damit klappt das Rezept nicht.
- Mandeln Die Mandeln müssen gemahlen sein. Wenn du blanchierte Mandeln verwendest, werden die Vanillekipferl ganz hell, da zuvor die Schalen entfernt wurden. Du kannst aber auch nur gemahlene Mandeln verwenden. Da wird die Schale mit vermahlen und die Kipferl werden damit etwas dunkler. Das ist Geschmacksache, aber ich mag beides.
- Puderzucker Dieser eignet sich am besten zum Backen von Plätzchen, da er ganz fein vermahlen wurde.
- Vanillezucker Hier greife ich immer zu echtem Boubon-Vanillezucker. Der ist zwar etwas teurer als Vanillinzucker, aber sein Geschmack ist auch viel besser.

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So gelingt dir das Vanillekipferl Rezept
Hier zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du mein Vanillekipferl Rezept ganz einfach umsetzt. Die genauen Mengen- und Backzeiten findest du weiter unten im Rezept.
- Trockene Zutaten mischen Mehl, gemahlene Mandeln, Puderzucker und Vanillezucker gut miteinander vermengen. Ich mache das direkt auf dem Nudelbrett und forme anschließend ein Häufchen in der Mitte.
- Butter untermengen Die kalte Butter direkt in kleine Stücke schneiden und auf das Mehl geben. So bleibt sie kühl und lässt sich leichter verarbeiten.
- Teig abbröseln Jetzt die Butterstücke mit den Fingern zügig ins Mehl einarbeiten, bis eine krümelige Masse entsteht. Wichtig: Nur so lange mischen, bis alles verbunden ist. Und nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig „brandig“ und die Vanillekipferl später hart.
- Teig kühlen Den Teig zu einer Rolle formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. So wird er schön fest und lässt sich besser formen.
- Vanillekipferl formen und backen Vom Teig Stücke abschneiden, kurz zwischen den Händen zu kleinen Röllchen formen und zu Hörnchen biegen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und backen. Die heißen Vanillekipferl danach sofort in einer Mischung aus Puderzucker und Vanillezucker wälzen – so haften Zucker und Aroma perfekt.

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5 Tipps für das perfekte Vanillekipferl Rezept
Keine Sorge – meine ersten Vanillekipferl sind mir auch gründlich misslungen. Der Teig ist zerlaufen, und statt Kipferln gab es flache Vanillekekse. Das muss dir nicht passieren! Mit diesen 5 Tipps gelingt dein Vanillekipferl Rezept garantiert.
- Kalte Butter verwenden Ein klassischer Mürbeteig gelingt nur mit sehr kalter Butter. Nimm sie also erst aus dem Kühlschrank, wenn du sie wirklich brauchst, und schneide sie direkt mit einem kalten Messer in kleine Stücke. Möglichst ohne sie mit den Händen zu erwärmen.
- Teig nur kurz kneten Die Zutaten sollen sich nur gerade so verbinden. Knete den Teig deshalb so kurz wie möglich und am besten mit kalten Händen. Mein Tipp: Die Hände vorher einfach kurz unter kaltes Wasser halten.
- Teig gut kühlen Nach dem Kneten den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde kühlen. Ich bereite ihn meist schon am Vorabend vor. So kann er über Nacht ruhen und ist am nächsten Tag sofort bereit zum Formen.
- Kipferl formen Das ist nicht ganz einfach, da der Teig leicht brüchig wird. Lass dich davon aber nicht abschrecken. Denn das ist genau der Grund warum die Kipferl anschließend so mürbe und zart schmecken. Und letzen Endes geht es ja um den Geschmack. Wenn die Vanillekipferl beim Formen brechen, streiche ich die Risse einfach mit dem Finger glatt. Wenn du noch nicht so geübt bist, kannst du die kleinen Röllchen auch in ein Vanillekipferl-Backblech geben. So sparst du dir das manchmal lästige Formen und sie sehen obendrein alle gleich aus.
- Kleine Mengen verarbeiten Arbeite immer nur mit kleinen Teigportionen und lege den Rest wieder in den Kühlschrank. So bleibt der Teig schön kalt, und die Vanillekipferl behalten beim Backen ihre Form.
TIPP: Im Beitrag Butterplätzchen findest du unter „7 Tipps für gelungenen Mürbeteig“ noch mehr hilfreiche Hinweise zur Teigverarbeitung.

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Häufige Fragen zu Vanillekipferln
Damit Vanillekipferl beim Backen ihre Form behalten und nicht zerlaufen, sollte der Teig gut gekühlt und zügig verarbeitet werden. Wenn die Kipferl zerlaufen, war der Teig meist zu warm. Achte darauf, dass der Teig mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruht, du immer nur kleine Mengen auf einmal verarbeitest und die geformten Kipferl auf ein kaltes Backblech legst. Backe sie erst, wenn der Ofen vollständig vorgeheizt ist.
Wenn deine Vanillekipferl hart werden, hast du sie wahrscheinlich zu lange gebacken. Backe sie nur so lange, wie im Rezept angegeben, und nimm sie aus dem Ofen, solange sie noch hell sind. Lass dich nicht täuschen: Die Kipferl sind beim Herausnehmen noch weich, werden aber beim Auskühlen fest und mürbe.
In meinem Vanillekipferl Rezept verwende ich kein Ei als Bindemittel. Dadurch ist der Teig von Natur aus etwas mürber und beim Formen empfindlicher. Genau das sorgt aber für den feinen Geschmack. Meine Vanillekipferl sind dadurch besonders zart, buttrig und lecker.
Wenn deine Vanillekipferl hart geworden sind, kann das zwei Gründe haben. Entweder hast du den Teig zu lange geknetet und er ist dadurch brandig geworden. Dann wird er beim Backen brüchig und trocken. Oder du hast die Kipferl zu lange gebacken. Nimm sie aus dem Ofen, solange sie noch hell und weich sind. Beim Auskühlen werden sie fester und bekommen ihre typische mürbe Konsistenz.
Selbst gemachte Vanillekipferl halten sich etwa drei bis vier Wochen, wenn du sie kühl und trocken lagerst. Am besten bewahrst du sie in einer gut verschlossenen Blechdose auf, getrennt von stark aromatischen Plätzchen, damit sie ihr feines Vanillearoma behalten.
Am besten wälzt du die Vanillekipferl direkt nach dem Backen in Zucker, solange sie noch heiß sind. So haftet die Mischung aus Puderzucker und Vanillezucker perfekt und sorgt für den typischen süßen Überzug und das feine Aroma.
Du möchtest mehr Plätzchenrezepte? Dann probier unbedingt meine weichen Florentiner Schnitten mit Schokolade. Das sind meine absoluten Lieblinge!
Hast du mein Vanillekipferl Rezept ausprobiert? Dann freue ich mich über deine ⭐️ Bewertung und deinen Kommentar im Blog. Erzähl mir gern, wie dir die Kipferl gelungen sind!
Gutes Gelingen!

Omas zarte Vanillekipferl – ihr bestes Rezept
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Kochzubehör

Zutaten
- 250 g Mehl
- 210 g sehr kalte Butter
- 100 g Mandeln gemahlen und blanchiert
- 70 g Puderzucker
- 1 Pck. Vanillezucker
Zum Wälzen
- 30 g Puderzucker
- 2 Pck. Vanillezucker
Zubereitung
- Das Mehl mit den Mandeln, dem Puderzucker und dem Vanillezucker vermischen und auf dem Nudelbrett zu einem Häufchen formen.250 g Mehl, 100 g Mandeln, 70 g Puderzucker, 1 Pck. Vanillezucker
- Die Butter aus dem Kühlschrank nehmen und in die Mitte des Häufchens legen. Die Butter mit einem großen Messer in Stückchen schneiden, möglichst ohne sie zu berühren.210 g sehr kalte Butter
- Dann mit den Händen den Teig „abbröseln“ und mit kalten Händen rasch zu einem Teig verkneten.
- Den Teig zu einer Rolle formen, in Frischhaltefolie geben und im Kühlschrank für mindestens eine Stunde rasten lassen (du kannst den Teig auch schon am Vorabend machen und über Nacht im Kühlschrank rasten lassen).
- Einen kleinen Teil vom Teig abschneiden und aus dem Kühlschrank nehmen. Der restliche Teig bleibt vorerst im Kühlschrank. Wer sich nicht sicher ist, kann die Stückchen abwiegen, um gleich große Kipferl zu formen.
- Kleine Scheiben vom Teig abschneiden und jeweils zu einem Röllchen und anschließend zu einem Kipferl formen und auf das kalte Backblech legen.
- Sobald ein Blech voll ist, im vorgheizten Backofen bei 160 Grad Umluft ca. 11 Minuten backen.
- Den Vanillezucker mit dem Puderzucker in ein kleines Schüsselchen geben und vermischen.30 g Puderzucker, 2 Pck. Vanillezucker
- Nur ganz kurz überkühlen lassen und die noch heißen Kipferl vorsichtig im Zucker wälzen. Vollständig auskühlen lassen und in einer mit Butterpapier ausgelegten Keksdose lagern.




















Hab euer Familienrezept heute ausprobiert, wirklich wahnsinnig lecker. Die Vanillekipferl sind sehr mürbe geworden, ich muss nur noch das Formen perfektionieren 😉
LG aus Linz, Irene
Liebe Irene, das freut mich! Das Rezept wird nicht umsonst seit Generationen weitergegeben 🙂
Gutes Gelingen weiterhin!
LG Betty