Wiener Kartoffelsalat wie bei Oma – ohne Mayo, schön schlotzig und mit Brühe zubereitet. So gelingt er dir ganz einfach.
Wiener Kartoffelsalat ist ein klassischer Kartoffelsalat mit Brühe, der für mich als Österreicherin ein echtes Stück Kindheit ist. Der meist lauwarm servierte Klassiker gehört für mich untrennbar zu Schnitzel und Sonntagen bei Oma. Mit wenigen Zutaten kannst du ihn ganz einfach selbst zubereiten – ich verrate dir Omas Rezept und die entscheidenden Tricks, damit dein Kartoffelsalat schön schlotzig und richtig aromatisch wird. Die typische Würze bekommt er dabei ganz klassisch durch Rinderbrühe.
Warum Wiener Kartoffelsalat mit Brühe so besonders ist
Wiener Kartoffelsalat gehört für mich zu den Rezepten, die zeigen, wie gut einfache Zutaten schmecken können. Anders als viele andere Varianten kommt er ganz klassisch ohne Mayonnaise aus und wirkt dadurch viel leichter und frischer. Die warme Brühe sorgt dafür, dass die Kartoffeln den Geschmack richtig aufnehmen und schön saftig werden – genau das macht ihn für mich zum perfekten Kartoffelsalat.
- ohne Mayonnaise, angenehm leicht
- besonders saftig durch Brühe
- würzig durch Rinderbrühe
- passt perfekt zu vielen Gerichten und Anlässen
- ideal zum Vorbereiten
Zutaten für Wiener Kartoffelsalat mit Brühe
Die Zutaten sind überschaubar, aber genau hier entscheidet sich, ob dein Kartoffelsalat richtig aromatisch und schön schlotzig wird. Vor allem die Kombination aus warmer Brühe und Essig macht den Unterschied.
- Kartoffeln Unbedingt eine festkochende Sorte verwenden. So bleiben die Kartoffelscheiben stabil und nehmen die Marinade gut auf.
- Rinderbrühe Sorgt für die typische Würze und macht den Salat besonders saftig.
- Zwiebel Weiß oder rot – fein geschnitten für eine gleichmäßige, leichte Schärfe.
- Weißweinessig Bringt Frische und balanciert die Brühe perfekt aus.
- Senf Am besten einen Estragonsenf oder mittelscharfen Senf verwenden.
- Pflanzenöl Ein neutrales Pflanzenöl wie Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, oder Rapsöl funktioniert am besten.
- Salz Zum Abschmecken.
Ich streue zum Schluss noch etwas Schnittlauch oder Lauchzwiebel darüber – das gibt dem Kartoffelsalat eine schöne Optik und rundet ihn perfekt ab.
Wiener Kartoffelsalat mit Brühe zubereiten
Die Zubereitung ist einfach, aber entscheidend ist, dass die Kartoffeln noch warm in die Marinade kommen – so nehmen sie die Brühe richtig auf und werden schön schlotzig.
- Kartoffeln kochen Kartoffeln in Salzwasser gar, aber nicht zu weich kochen, abgießen, kurz ausdampfen lassen und noch warm schälen.
- Marinade anrühren Zwiebel fein hacken. Rinderbrühe erhitzen und mit Weißweinessig, Senf und Salz gut verrühren.
- Kartoffeln direkt in die Marinade schneiden Die noch warmen Kartoffeln in messerrückendicke Scheiben direkt in die Marinade schneiden. Einmal vorsichtig umrühren, damit sie nicht zerfallen.
- Ziehen lassen und fertigstellen Mindestens 30 Minuten, besser länger oder über Nacht ziehen lassen. Erst kurz vor dem Servieren das Öl unterheben und mit Salz abschmecken.
Tipps für den besten Wiener Kartoffelsalat mit Brühe
Als Österreicherin habe ich Wiener Kartoffelsalat schon unzählige Male gemacht – und dabei merkt man schnell, wie viel die kleinen Details ausmachen. Mit ein paar einfachen Kniffen wird er richtig schön schlotzig, saftig und genau so, wie man ihn kennt. Das sind meine besten Tricks:
- Kartoffeln noch warm verarbeiten Die warme Brühe ist entscheidend, weil die Kartoffeln so die Flüssigkeit besser aufnehmen und der Kartoffelsalat seine typische, schlotzige Konsistenz bekommt.
- Nicht zu stark oder zu oft rühren Sonst zerfallen die Kartoffeln und der Salat wird schnell matschig.
- Wird der Kartoffelsalat zu trocken? Einfach etwas Brühe nachgeben – die Kartoffeln ziehen immer noch Flüssigkeit.
- Öl erst am Schluss zugeben So kann die Brühe besser einziehen und der Geschmack wird intensiver.
- Genug Zeit zum Ziehen lassen Mindestens 30 Minuten, besser länger oder über Nacht – dann ist er richtig schön durchgezogen und vollmundig.
Warum wird mein Kartoffelsalat matschig?
Wenn der Kartoffelsalat zu weich wird, liegt das meist daran, dass die Kartoffeln zu lange gekocht oder zu stark gerührt wurden. Für den Wiener Kartoffelsalat solltest du festkochende Kartoffeln verwenden und sie nur vorsichtig unterheben. Auch zu viel Flüssigkeit auf einmal kann dazu führen, dass die Struktur verloren geht.
Was passt zu Wiener Kartoffelsalat mit Brühe?
Wiener Kartoffelsalat ist für mich so ein Rezept, das einfach das ganze Jahr über passt. Im Sommer darf er bei keiner Grillparty fehlen und im Winter gehört er für viele ganz selbstverständlich zu den Klassikern wie Würstchen an Heiligabend – unkompliziert, schnell gemacht und genau richtig, wenn es entspannt sein soll.
Durch das leichte Dressing ohne Mayonnaise passt er zu unglaublich vielen Gerichten. Besonders gerne serviere ich ihn zu Schnitzel, Frikadellen oder einfach zu Chicken Nuggets. Aber auch zu Lachs aus dem Ofen oder einem ganzen Hähnchen im Backofen passt er richtig gut.
Gerade wenn Gäste kommen oder ein Buffet geplant ist, ist er ideal. Wenn du Kartoffelsalat für 10 Personen vorbereiten möchtest, kannst du die Zutaten ganz einfach hochrechnen. Als Richtwert kannst du etwa 200–250 g Kartoffeln pro Person einplanen – perfekt für Feiern, Grillabende oder größere Runden.
Wenn du noch mehr Ideen suchst, findest du bei mir auch weitere Kartoffelsalat Rezept Varianten oder einfache Salate für jeden Tag.
Rezeptempfehlung
Rezeptempfehlung
Gutes Gelingen!
Wiener Kartoffelsalat
Um zu bewerten Sterne anklicken
Zutaten
- 1 kg Kartoffeln festkochend
- 300 ml Rinderbrühe
- 1 mittlere Zwiebel weiß oder rot
- 1 TL Senf Estragonsenf oder mittelscharfer Senf
- 60 ml Weißweinessig
- 30 ml neutrales Pflanzenöl
- Salz
Zubereitung
- Die Kartoffeln in Salzwasser gar kochen. Danach das Wasser abgießen, kurz ausdampfen lassen und schälen.1 kg Kartoffeln
- Zwiebel schälen und fein hacken. Rinderbrühe erhitzen und mit Essig, Senf und Salz verquirlen. Die noch warmen Kartoffeln messerrückendick direkt in die Marinade schneiden. Nur einmal ganz vorsichtig umrühren und mindestens 30 Minuten rasten lassen. Am besten über Nacht.300 ml Rinderbrühe, 1 mittlere Zwiebel weiß oder rot, 1 TL Senf, 60 ml Weißweinessig, Salz
- Das Öl erst vor dem Servieren untermischen und mit Salz nochmal abschmecken.30 ml neutrales Pflanzenöl







