Flammkuchen Elsässer Art mit roten Zwiebeln

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Der Flammkuchen Elsässer Art ist ein absoluter Klassiker. Dass er so beliebt ist hat seinen Grund. Er schmeckt nicht nur ausgezeichnet, sondern ist einfach super schnell gemacht. Mein schnelles Flammkuchen Rezept hat uns schon so manchen stressigen Tag erleichtert.

Doch bevor wir uns an das Elsässer Flammkuchen Rezept machen, schauen wir doch mal kurz auf dessen Entstehung.

Wo kommt der Flammkuchen her?

Die französische Region Elsass ist bekannt für ihre reiche kulinarische Tradition, und einer der köstlichsten Exportschlager ist der Flammkuchen Elsässer Art. Dieses einzigartige Gericht, auch bekannt als Tarte flambée, ist ein wahrer Genuss für Gaumen und Seele.

Der Flammkuchen hat seine Wurzeln in der Elsass-Region, die im Nordosten Frankreichs liegt und an Deutschland grenzt. Die Geschichte des Flammkuchens reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, als erstmals dünn ausgerollter Teig mit einfachen Zutaten belegt und im Holzofen gebacken wurde. Ursprünglich diente der Flammkuchen als Test für die Temperatur des Holzofens – wenn er perfekt knusprig gebacken war, war der Ofen bereit für Brot und andere Backwaren.

 

Flammkuchen Elsässer Art liegt aufgeschnitten auf Backpapier

Woraus besteht der Flammkuchen Teig?

Der Flammkuchen ist ein Meisterwerk der einfachen Zutaten und einer kreativen Zubereitung. Sein Teig ist hauchdünn und knusprig, ähnlich wie eine dünn ausgerollte Pizza, und wird traditionell aus Mehl, Wasser, Salz und etwas Öl hergestellt. Die klassische Version des Elsässer Flammkuchens wird mit saurer Sahne oder Crème fraîche bestrichen, was ihm seine charakteristische Cremigkeit verleiht.

Da ich dieses Gericht aber nur an Tagen mache, wo ich wirklich so gut wie keine Zeit zu kochen habe, verwende ich für mein Rezept fertigen Flammkuchen aus der Kühlvitrine. Der ist geschmacklich wirklich in Ordnung und es vereinfacht das Leben ungemein. Man kann den Teig zwar auch selbst herstellen, aber alleine seine Ruhezeit von einer Stunde macht ihn nicht mehr zu meinem geliebten Blitzgericht.

Im Unterschied zum Pizzateig wird für den Flammkuchenteig keine Hefe verwendet. Es ist also kein Teig, der Gärhilfen benötigt, um aufzugehen. Er ist daher auch viel flacher als Pizzateig und dadurch auch knuspriger.

Flammkuchen Elsässer Art liegt aufgeschnitten auf Backpapier

Was ist der Unterschied zwischen Blätterteig und Flammkuchen Teig?

Diese Frage höre ich wirklich oft und daher möchte ich hier die großen Unterschiede dieser beiden beliebten Teigsorten beschreiben:

Blätterteig und Flammkuchenteig sind zwei verschiedene Arten von Teig, die sich in ihrer Zusammensetzung, Textur und Verwendungszweck erheblich unterscheiden. Hier sind die Hauptunterschiede zwischen den beiden:

1. Zusammensetzung von Blätterteig und Flammkuchenteig

    • Blätterteig: Blätterteig ist ein vielseitiger Teig, der aus Mehl, Wasser, Salz und einer großen Menge Butter wird. Der Teig wird durch mehrfaches Falten und Ausrollen entwickelt, um zahlreiche dünne Schichten zu erzeugen. Diese Schichten sind das charakteristische Merkmal von Blätterteig und verleihen ihm seine knusprige Textur und zarte Butteraromen.
    • Flammkuchenteig: Flammkuchenteig, auch als Flammkuchenteig oder Tarte-flambée-Teig bezeichnet, wird normalerweise aus Mehl, Wasser, Salz und gelegentlich etwas Öl oder Fett hergestellt. Im Gegensatz zum Blätterteig ist Flammkuchenteig nicht laminiert, was bedeutet, dass er nicht in mehrere Schichten unterteilt wird. Er wird dünn ausgerollt und bleibt relativ homogen in seiner Textur.

2. Textur von Flammkuchenteig und Blätterteig

    • Blätterteig: Blätterteig hat aufgrund seiner vielen Schichten eine zarte, knusprige und luftige Textur. Er wird oft für Gebäck, Croissants, Törtchen und verschiedene süße oder herzhafte Pasteten verwendet.
    • Flammkuchenteig: Flammkuchenteig ist dünn, knusprig und eher fest. Er behält seine Struktur beim Backen und wird in der Regel für herzhafte Gerichte wie Flammkuchen oder Tarte flambée verwendet.

3. Verwendungszweck der beiden Teige

    • Blätterteig: Blätterteig ist vielseitig einsetzbar und eignet sich sowohl für süße als auch herzhafte Rezepte. Er wird oft in Backwaren, Desserts, Sandwiches und Pasteten verwendet.
    • Flammkuchenteig: Flammkuchenteig ist spezifisch auf herzhafte Flammkuchen und Tarte flambée ausgerichtet, die traditionell mit herzhaften Belägen wie saurer Sahne, Speck, Zwiebeln und anderen Zutaten zubereitet werden.

Insgesamt sind Blätterteig und Flammkuchenteig grundverschiedene Teigarten, die für unterschiedliche kulinarische Zwecke und Geschmacksrichtungen entwickelt wurden. Die Wahl zwischen den beiden hängt von dem gewünschten Gericht und der gewünschten Textur ab.

Welchen Belag kann man wählen?

Die Beläge sind vielfältig und können je nach Vorlieben variiert werden, aber typischerweise werden Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln belegt. Die Kombination aus knusprigem Teig, cremiger Sahne, herzhaftem Speck und süßen, karamellisierten Zwiebeln verleiht ihm seinen unverwechselbaren Geschmack. Andere beliebte Beläge wären zum Beispiel Kürbis, Pilze, Lachs, Ziegenkäse, Gemüse oder sogar süße Beläge wie Äpfel, Birnen oder Zimt. Hier sind der Fantasie wirklich keine Grenzen gesetzt.

Was macht mein Flammkuchen Rezept besonders?

Traditionellerweise verwendet man weiße Zwiebeln. Ich verwende in meiner Variante des Elsässer Flammkuchen rote Zwiebeln. Denn im Ofen entwickeln sie eine wunderbare Süße, die ausgezeichnet mit dem Speck harmoniert.

Tipp: Du solltest die Zwiebeln in sehr dünne Ringe schneiden, damit sich deren Aroma auch so richtig entfalten kann. Achtet auch darauf, dass ihr in auf der untersten Schiene im Backofen bäckt, denn so wird der Boden schön kross.

Tipp: Ein Pizzastein speichert die Hitze und überträgt sie direkt auf den Teig, das heißt der Boden wird noch krosser. Den Pizzastein könnt ihr übrigens auch für Pizza verwenden.

Ein Genuss für alle Gelegenheiten

Flammkuchen ist nicht nur köstlich, sondern auch äußerst vielseitig. Er eignet sich hervorragend als Vorspeise, Hauptgericht oder sogar als Snack. Er kann bei geselligen Abenden mit Freunden oder einem romantischen Abendessen zu zweit genossen werden. Auch zu einem Glas Wein passt er hevorragend. In vielen elsässischen Restaurants und Bistros ist er ein fester Bestandteil der Speisekarte.

Wenn ihr dann doch mal Lust auf Pizza bekommen habt, dann probiert mal meine leckere Pizza Margherita aus! Gutes Gelingen!

Flammkuchen Elsässer Art liegt aufgeschnitten auf Backpapier

Elsässer Flammkuchen mit roten Zwiebeln

Betty von Mundgefuehl.com
Der Geschmack im Ofen gerösteter Zwiebeln entwickelt ein ganz besonderes Aroma. In Kombination mit dem Speck ist das einfach nur Comfort Food.
6 Bewertungen
Vorbereitung 10 Minuten
Zubereitung 20 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten
Gericht Lunch, Snack
Küche Frankreich, Schweiz
Portionen 1 Flammkuchen

Zutaten
  

  • 1 Rolle Flammkuchenteig
  • 200 g roter Zwiebel
  • 100 g Speck
  • 1 Becher Schmand (Sauerrahm)
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung
 

  • Den Ofen auf 250° C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Die Zwiebel in feine Ringe schneiden. Den Speck entweder in Würfel oder Streifen schneiden.
  • Dann den Schmand mit etwas Salz (eher wenig verwenden, da der Speck schon recht salzig ist – lieber nachwürzen) und Pfeffer würzen und gut verrühren.
  • Den Teig sehr dünn und gleichmäßig ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  • Schmand mit einem Löffel auf dem Teig verteilen und zuerst mit den Speckstreifen und dann mit den Zwiebelringen belegen.
  • Im Ofen ca. 20 Minuten auf der untersten Ebene backen. Den Flammkuchen in den letzen Minuten gut beobachten, da er dann sehr schnell verbrennen kann.
Stichworte comfort food, einfaches Rezept, Familiengericht, Fleisch, schnelles Rezept
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