HomeKuchen & TortenSaftiger Karottenkuchen mit Nüssen

Saftiger Karottenkuchen mit Nüssen

Mein saftiger Karottenkuchen ist ein ganzjähriger Kuchenklassiker und landet bei uns nicht nur zu Ostern am Tisch. Durch die Verwendung von Birkenzucker sparen wir auch noch ein paar Kalorien ein. Dabei ist das Karottenkuchen Rezept total einfach. Lies gleich mal rein.

Ein Stück Karottenkuchen auf Kuchenschaufel.
Super saftiger Karottenkuchen

5 Gründe für den Karottenkuchen

Egal ob du ihn als Karottenkuchen oder Rüblikuchen kennst, schmecken wird er dir bestimmt 🙂

  • Der Karottenkuchen ist super saftig und schmeckt uns allen.
  • Der Kuchen ist für Diabetiker geeignet.
  • Du brauchst nur wenige Zutaten für das Karottenkuchen Rezept, die du ganzjährig im Supermarkt bekommst.
  • Das Rezept ist sehr einfach und auch für Backanfänger geeignet.
  • Ich verwende für die Rüblikuchen Birkenzucker. Dieser hat 40 % weniger Kalorien als normaler Haushaltszucker.
  • Die Kuchenmasse hat wenig Mehl und viele Karotten und geht schon fast als gesunder Kuchen durch.
Rüblikuchen auf einer Tortenschaufel
Karottenkuchen mit Zitronenglasuer

Das brauchst du für mein Karottenkuchen Rezept

Karotten Diese werden in den Teig geraspelt. Das ist eine gute Gelegenheit nicht mehr so schöne Karotten zu verwerten. So kannst du auch gleich etwas gegen Lebensmittelverschwendung tun.

Eier Ich verwende grundsätzlich Eier der Größe M in meinen Rezepten. Wenn möglich, achte auf Bio-Qualität.

Birkenzucker gleich vorweg – das Karottenkuchen Rezept funktioniert auch super mit normalem Zucker. Wenn du also keinen Birkenzucker verwenden möchtest, kannst du anstelle von Birkenzucker auch normalen Haushaltszucker laut Rezept verwenden. Der Vorteil von Birkenzucker ist allerdings seine doch geringere Kalorienanzahl. Denn er hat um 40 % weniger Kalorien als normaler Zucker. Für alle, die auf Kalorien achten, ist das ein schlagkräftiges Argument. Und er ist für Diabetiker geeignet. 

Mehl und Backpulver Das Karottenkuchen Rezept ist sehr flexibel. Du kannst es mit normalem Mehl backen oder in der gesünderen Variante mit Vollkornmehl. Beides ist hier möglich. Das Backpulver benötigen wir als Backtriebmittel, damit der Teig aufgehen kann.

Walnüsse Die Rüblikuchen wird hauptsächlich so saftig, da ich sie mit Walnüssen backe. Und die geben ihr den guten Geschmack und machen sie saftig. Wenn du keine Walnüsse verträgst, kannst du alternativ auch Mandeln verwenden.

Aprikosenmarmelade Diese benötigen wir zum sogenannten „Aprikotieren“. Das heißt, wir müssen den Karottenkuchen mit heißer Marmelade überziehen, damit sich die Poren verschließen. Danach kann man die Glasur auftragen. Wenn du keine Glasur verwenden möchtest, benötigst du auch keine Marmelade.

So einfach geht der Karottenkuchen

Die genaue Beschreibung findest du weiter unten im Rezept. Hier möchte ich dir einen Überblick über den Ablauf in wenigen Schritten geben:

Eier und Zucker schaumig schlagen. Das dauert einige Minuten. 

Mehl und Backpulver versieben und mit den Karotten und den Nüssen zur Zucker-Ei-Mischung geben und verrühren.

Springform mit dem Teig füllen und den Karottenkuchen backen. Kurz überkühlen lassen und mit der Aprikosenmarmelade noch warm aprikotieren.

Zitronenglasur herstellen indem du das Eiweiß mit dem Zucker glatt rührst. Dann kommt noch ein Spritzer Zitronensaft dazu und der Karottenkuchen kann glasiert werden.

Was macht das Rüblikuchen Rezept besonders?

In letzter Zeit versuche ich immer öfters normalen Zucker durch Birkenzucker zu ersetzen und das klappt richtig gut. Und warum auch nicht mal Vollkornmehl nehmen statt dem ausgemahlenen Weißmehl, das so gut wie keine Nährstoffe mehr hat? Beim Karottenkuchen habe ich gänzlich auf normalen Haushaltszucker verzichtet ohne dass der Geschmack darunter gelitten hätte. Im Gegenteil, der Kuchen schmeckt richtig saftig und lecker.

Wer Birkenzucker nicht kennt, dem möchte ich noch ein paar Fakten rund um den Birkenzucker mitgeben. Aber Fakten hin oder her… wichtig ist, dass es schmeckt und der Genuss nicht zu kurz kommt und DAS kann ich euch garantieren… mmmmmh schmatz 🙂

Was ist Birkenzucker und wie verwendet man ihn?

Birkenzucker sieht optisch gleich aus wie normaler weißer Haushaltszucker. Er hat bei gleicher Süßkraft jedoch um 40 % weniger Kalorien als normaler Haushaltszucker. Andere Süßungsmittel haben oft einen unangenehmen Nebengeschmack, Birkenzucker nicht. Man kann ihn eigentlich wie normalen Zucker verwenden. Nur beim Germteig sollte man auf normalen Zucker zurückgreifen, da der Teig sonst nicht aufgehen würde.

Birkenzucker wird aus Pflanzenfasern hergestellt. Das Verfahren ist sehr aufwendig, daher ist er im Vergleich zu Haushaltszucker auch um einiges teurer. Ursprünglich verwendete man Birkenrinde zur Gewinnung, daher auch der Name. Mittlerweile wird der Holzzucker Xylose neben Laubhölzern auch aus Resten von Maiskolben, Kokosnüssen und sogar Früchten wie Erdbeeren gewonnen.

Stück Torte liegt auf Tortenschaufel und Teller vor Torte
Karottentorte mit Zitronenglasuer

Wie wirkt der Zuckeraustauschstoff Xylit?

Bei dem gewonnenen Xylit handelt es sich um einen natürlichen Zuckeraustauschstoff, nicht zu verwechseln mit künstlich hergestelltem Süßstoff. Das ist für mich ein schlagkräftiges Argument für Birkenzucker, denn ich setze auf alle natürlichen Lebensmittel und vermeide künstlich hergestellte, wo immer es geht.

Auch für Diabetiker ist Birkenzucker eine gute Alternative, denn er wirkt sich kaum auf den Blutzuckerspiegel aus, dh. er lässt ihn nicht in die Höhe schnellen wie Haushaltszucker.

Bakterien können aus Birkenzucker keine Säure bilden und somit hat Karies keine Chance.

Xylit wird aufgrund der oben genannten Eigenschaften gerne für die Herstellung von Zahnpasten, Kaugummis und Bonbons verwendet. Empfindliche Personen können anfangs jedoch sensibel auf Xylit reagieren und Blähungen oder leichten Durchfall bekommen.

Ein Stück Karottenkuchen auf Kuchenschaufel.
Genuss ohne Reue!

Birkenzucker – Pro und Contra 

Pro

  • 40 % weniger Kalorien
  • für Diabetiker geeignet weil er den Blutzucker kaum beeinflusst
  • kein Nebengeschmack
  • natürlicher Zuckeraustauschstoff
  • wirkt antikariogen und schadet den Zähnen nicht

Contra

  • kann anfangs Blähungen und Durchfall verursachen
  • bei empfindlichen Personen kann er leicht abführend wirken
  • im Vergleich zu Haushaltszucker relativ teuer
  • VORSICHT: lebensbedrohlich für Hunde – schon kleinste Menge können tödlich sein!!!

Mein Fazit: Um den Haushaltszucker zu reduzieren, verwende ich immer öfter Birkenzucker und bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Vor allem der saftige Karottenkuchen büßt nichts an Geschmack ein – man merkt keinen Unterschied. Aber ich spare fast die Hälfte der Kalorien ein und das ist schon ein sehr „gewichtiges“ Argument 🙂

Wer doch lieber was ganz Flaumiges zu Ostern möchte, der muss unbedingt meine Briocheküken aus Germteig probieren. Die sehen nicht nur total süß aus, sondern schmecken auch richtig lecker! Klick dich doch durch meinen Foodblog. Hier findest du viele weiter Rezeptideen. Wie wäre es zum Beispiel mit dem fluffigen Eierlikörkuchen ganz einfach?

Ein Stück Karottenkuchen auf Kuchenschaufel.

Saftiger Karottenkuchen mit Nüssen

Betty von Mundgefuehl.com
Ein super saftiges Rezept, das durch die Verwendung von Birkenzucker auch gleich ein paar Kalorien einspart.
20 Bewertungen
Vorbereitung 15 Minuten
Zubereitung 1 Stunde 5 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 20 Minuten
Gericht einfacher Kuchen
Küche Deutschland, Österreich, Schweiz
Portionen 1 Kuchen

Zutaten
  

Torte

  • 4 Eier
  • 230 g Birkenzucker fein
  • 100 g Dinkelmehl alternativ Vollkornmehl
  • ½ Pkg. Backpulver
  • 200 g Karotten roh gerieben
  • 200 g Walnüsse gemahlen alternativ Mandeln
  • 100 g passierte Aprikosenmarmelade

Zuckerguss

  • 1 Eiweiß
  • 50 g Birkenzucker fein
  • 1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung
 

  • Den Ofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Springform Ø 22 cm einfetten.
  • Die ganzen Eier mit dem Birkenzucker ca. 5 min schaumig rühren.
  • Das Mehl mit dem Backpulver gut versieben. Dann die Karotten mit den Walnüssen und dem Mehl zur Eier-Zuckermischung geben und untermischen.
  • Den Teig in die Springform füllen und für ca. 65 min auf mittlerer Stufe in den Backofen schieben.
  • Gegen Ende der Backzeit Stäbchenprobe machen – dafür sticht man mit einem Holzspieß in die Mitte der Torte. Bleibt noch Teig dran kleben, ist der Karottenkuchen noch nicht durch und muss noch einmal für ein paar Minuten in den Backofen.
  • Den Kuchen in der Form ca. 30 Minuten auskühlen lassen und dann aus der Form nehmen und auf ein Kuchengitter legen. Die Aprikosenmarmelade in einem Topf aufkochen und glatt rühren. Den Karottenkuchen damit aprikotieren, also rundum einstreichen.
    Wichtig: die Marmelade muss wirklich heiß und dickflüssig sein, damit sie sich gut verstreichen lässt und gleichmäßig wird.
  • Das Eiweiß mit einem Schneebesen verrühren und löffelweise den gesiebten Zucker zugeben bis sie etwas zähflüssig wird. Dann mit ein paar Zitronenspritzern versehen und nochmal kurz verrühren. Die Torte damit glasieren und mit Karotten aus Marzipan oder Fondant dekorieren.
Stichworte Kuchenklassiker, Ostern, Vegetarisch, zuckerreduziert
Du hast dieses Rezept bereits ausprobiert?Hinterlasse mir einen Kommentar und lass mich wissen, wie es geschmeckt hat!

4 Kommentare

    • Liebe Nelli, die Glasur wird schon fest, aber nicht hart wie man es manchmal von gekauften Glasuren kennt.
      Ich hoffe, das beantwortet deine Frage. Gutes Gelingen!
      Liebe Grüße
      Betty

  1. Ich habe mir gestern das erste Mal Birkenzucker gekauft, da eine Freundin mir davon erzählt hat. Grundsätzlich möchte ich nicht mehr soviel Zucker essen, aber ich liebe Süßigkeiten, insbesondere Schokolade.
    Nun suchte ich also ein Rezept und was ich mit Birkenzucker alles anstellen kann. Bin dabei hier auf diesen Möhrenkuchen gestoßen, die Zubereitung war ganz easy eigentlich. Jetzt ist der Kuchen im Ofen und ich bin schon ganz gespannt wie er schmecken wird.
    Freue mich auf noch mehr Rezepte mit Birkenzucken 🙂
    LG Caro
    missforty

    • Liebe Caro,
      vielen Dank für deine Nachricht. Das kann ich nur allzu gut nachvollziehen. Mir geht es genauso. Ich liebe Süßes und kann auch schwer darauf verzichten. Dafür versuche ich normalen Zucker oft durch Birkenzucker zu ersetzen, wie zum Beispiel wenn ich ein Naturjoghurt leicht süßen möchte. Das klappt eigentlich sehr gut und ich denke, dass du das auch bei verschiedenen Rezepten so machen kannst. Versuch doch einfach mal deine Lieblingsrezepte mit Birkenzucker zuzubereiten.
      Wie ist übrigens der Kuchen geworden?
      Ganz liebe Grüße
      Betty

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