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Saftiger Blechkuchen mit Obst

Heute möchte ich euch mein liebstes Rezept für einen saftigen Blechkuchen vorstellen. Der einfache Rührkuchen ist schnell gemacht und unglaublich saftig. Am Foto seht ihr ihn einen Blechkuchen mit Aprikosen. Das ist auch unsere liebste Kombination. Aber du kannst ihn je nach Saison mit verschiedensten Obstsorten belegen. Ihr werdet sehen, dieser Teig ist einfach unwiderstehlich saftig. Egal womit ihr den Obstkuchen schlussendlich belegt.

einige Stücke Aprikosenkuchen liegen auf einem Teller und sind mit Pfefferminze garniert

Zutaten für den saftigen Blechkuchen mit Aprikosen

Dieses Grundrezept für Obstkuchen ist total einfach und du kannst es beliebig abwandeln. Der Teig für den Rührkuchen bleibt immer derselbe und du kannst ihn mit dem Obst der Saison belegen. Am besten passt dafür Steinobst, also Aprikosen, Pfirsiche, Nektarinen oder Pflaumen aber auch Kirschen.

Diese Zutaten brauchst du für den Obstkuchen:

  • Butter Sie sollte zimmerwarm sein, damit sie sich gut schlagen lässt. Ich nehme die Butter immer 1-2 Stunden vor der Verwendung aus dem Kühlschrank.
  • Puderzucker und Vanillezucker Sie sorgen für die notwendige Süße in unseren Blechkuchen mit Aprikosen. Ich verwende immer Vanillezucker mit echter Bourbon-Vanille.
  • Mehl Ich habe Dinkelmehl der Type 630 verwendet. Du kannst aber natürlich auch normales Weizenmehl dafür verwenden.
  • Backpulver Das brauchen wir als Backtriebmittel, damit der Teig aufgehen kann.
  • Limette Ich verwende immer Bio-Limetten, da ich auch die Schale verwende. Alternativ kannst du auch eine Bio-Zitrone verwenden.
  • Eier Ich habe Eier der Größe M in Bio-Qualität verwendet.
  • Salz Eine Prise Salz gehört in jedes süße Gebäck.
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Zum Rezept
Schoko-Kirschkuchen vom Blech frisch gebacken auf einem Teller

5 Gründe für den saftigen Obstkuchen

Dieses Grundrezept ist wirklich einfach. Und vor allem es ist so wandelbar. Ich backe ja generell keine aufwändigen Kuchen und Torten. Beim Backen und Kochen muss es bei mir schnell und unkompliziert sein. Deshalb hat sich dieses Rezept so bewährt und ich liebe es seit Jahren! Aber auch aus diesen Gründen:

  1. Das Grundrezept kannst du für viele Obstkuchen verwenden und es ist einfach zu merken: Du brauchst je 300 g Mehl, Butter und Zucker.
  2. Das Blechkuchen Rezept ist total einfach und auch für Backanfänger geeignet.
  3. Der Blechkuchen ist unglaublich saftig.
  4. Er lässt sich gut vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag fast noch besser.
  5. In kleine Stücke geschnitten ist er der Hit auf jedem Partybuffet oder beim Brunch.

einige Stücke Aprikosenkuchen liegen auf einem Teller und sind mit Pfefferminze garniert
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Zum Rezept
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So einfach machst du Blechkuchen mit Aprikosen

Du benötigst Butter, Zucker und Mehl zu gleichen Teilen. Daher merke ich mir das Rezept auch so leicht 🙂 Wenn du den Obstkuchen backen möchtest, musst du nur daran denken, die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen. Denn sie sollte zimmerwarm sein, damit du sie verwenden kannst. Der Rest ist ganz einfach. Die genauen Mengenangaben findest du wie gewohnt direkt im Rezept. Hier zeige ich dir aber schon vorab die einfache Zubereitung in 5 Schritten:

  1. Aprikosen waschen und halbieren Zuerst entsteine ich die Aprikosen und teile sie in Hälften.
  2. Butter mit Zucker schaumig rühren Dafür solltest du dir einige Minuten Zeit nehmen, denn das macht den Kuchen schön luftig.
  3. Dotter einzeln einarbeiten Schlage die Masse danach langsam weiter.
  4. Eiweiß zu Eischnee schlagen Der Eischnee sollte ganz steif sein bevor du ihn unterhebst.
  5. Mehl unterheben und backen Das mache ich ganz vorsichtig, damit die eingeschlagene Luft nicht wieder entweicht. Denn die ist dafür verantwortlich, dass der Kuchen schön locker wird. Anschließend gibst du den Teig auf das Blech, belegst ihn mit den Aprikosen und bäckst ihn ca. 45 Minuten.

Das war schon die Grundmasse, die du von nun an für alle deine saftigen Blechkuchen verwenden kannst.

einige Stücke Aprikosenkuchen liegen auf einem Teller und sind mit Pfefferminze garniert
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Warum Früchte der Saison für Obstkuchen verwenden?

Die Verwendung von saisonalem Obst hat zahlreiche Vorteile, die sowohl die Umwelt als auch die Qualität der Lebensmittel betreffen. Hier sind einige wichtige Gründe, warum es sinnvoll ist, saisonales Obst zu bevorzugen:

  1. Bessere Geschmacksqualität: Saisonales Obst, das zum richtigen Zeitpunkt geerntet wird, erreicht seinen Höhepunkt in Bezug auf Geschmack und Aroma. Früchte, die in der Saison sind, sind oft süßer, saftiger und schmackhafter als solche, die außerhalb der Saison importiert werden. Dies liegt daran, dass sie reifen können, während sie noch am Baum hängen, anstatt während des Transports zu reifen.
  2. Gesünder: Frische Früchte, die in der Saison geerntet wurden, sind in der Regel gesünder, da die Früchte länger an der Pflanze bleiben und mehr Zeit haben, Nährstoffe aus dem Boden aufzunehmen.
  3. Umweltfreundlich: Der Anbau von saisonalem Obst erfordert in der Regel weniger Energie und Ressourcen. Wenn Obst außerhalb seiner Saison angebaut wird, ist oft zusätzliche Energie für Gewächshäuser oder den Transport erforderlich. Saisonales Obst wird oft in deiner Nähe angebaut und muss nicht über weite Strecken transportiert werden, was den CO2-Fußabdruck reduziert.
  4. Unterstützung der lokalen Landwirtschaft: Der Kauf von saisonalem Obst unterstützt die lokale Landwirtschaft und die Bauern in deiner Region. So kannst du nebenbei die Wirtschaft stärken.
  5. Vielfalt im Speiseplan: Die Verwendung von saisonalem Obst sorgt für Abwechslung in deinem Speiseplan. Jede Jahreszeit bringt neue Früchte mit sich, die unterschiedliche Geschmacksrichtungen und Texturen bieten.
  6. Kosteneffizienter: Saisonales Obst ist in der Regel preiswerter, da die Angebot-Nachfrage-Dynamik dafür sorgt, dass die Preise während der Saison sinken. Außerhalb der Saison können die Preise für importierte Früchte deutlich höher sein.

Zusammengefasst ist die Verwendung von saisonalem Obst eine Win-Win-Situation. Du erhältst Früchte von höherer Qualität, unterstützt die Umwelt und die lokale Wirtschaft, und genießt die Vorteile einer vielfältigeren und gesünderen Ernährung.

einige Stücke Aprikosenkuchen liegen auf einem Teller und sind mit Pfefferminze garniert
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Welches Obst im Winter für saftigen Blechkuchen?

Dieses Teigrezept könnt ihr, wie schon eingangs beschrieben, mit beliebigen Früchten abwandeln. Im Winter ist es mit frischem Obst schwierig. Da bieten sich tiefgekühlte Früchte wie Aprikosen oder Pflaumen an.

Ich verwende im Winter sehr gerne tiefgekühlte Zwetschgen. Wenn du keine eigenen eingefroren hast, dann bekommst du die auch gut im Handel. Damit schmeckt der saftige Blechkuchen fast wie im Sommer mit frischen Früchten.

Hast du Lust auf weitere einfache Kuchen bekommen? Dann probier doch mal Omas Zitronenkuchen oder den schnellen Kuchen mit Quark. Es steht ein Kindergeburtstag an? Dann liegst du mit dem saftigen Papageienkuchen vom Blech oder dem Fantakuchen goldrichtig.

Gutes Gelingen und vor allem guten Appetit!

einige Stücke Aprikosenkuchen liegen auf einem Teller und sind mit Pfefferminze garniert

Saftiger Blechkuchen mit Aprikosen

Betty von Mundgefuehl.com
Dieser saftige Kuchen gehört zu unseren absoluten Lieblingsrezepten und das seit vielen vielen Jahren. Dieses tolle Grundrezept kannst du für alle möglichen Blechkuchen mit Obst verwenden. Belege den Blechkuchen mit Obst der Saison oder deinem Lieblingsobst.
6 Bewertungen

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Vorbereitung 15 Minuten
Zubereitung 45 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde
Gericht Kuchen, Süßspeisen
Küche Österreichisch
Portionen 1 Blech
Kalorien 5169 kcal

Kochzubehör

Zutaten
  

  • 1 kg Aprikosen (Marillen)
  • 300 g zimmerwarme Butter
  • 300 g Puderzucker
  • 300 g Mehl
  • 1 EL Backpulver
  • Saft von ½ Limette
  • ein paar Limettenzesten
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eigelb
  • 5 Eiweiß
  • 1 Packung Vanillezucker
  • etwas Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung
 

  • Die Aprikosen halbieren und entkernen. Den Zucker sieben und mit der Butter schaumig schlagen. Nach und nach die Eigelb hinzufügen und weiter schaumig schlagen. Eine Prise Salz und den Vanillezucker hinzufügen.
    1 kg Aprikosen (Marillen), 300 g zimmerwarme Butter, 300 g Puderzucker, 1 Prise Salz, 5 Eigelb, 1 Packung Vanillezucker
  • Das Eiweiß zu Schnee schlagen und unter die Masse heben. Den Limettensaft und die Limettenzesten zugeben. Zum Schluss das mit dem Backpulver versiebte Mehl unterheben.
    300 g Mehl, Saft von ½ Limette, ein paar Limettenzesten, 5 Eiweiß, 1 EL Backpulver
  • Den Teig in eine bebutterte Blechkuchenbackform geben (ein höheres Backblech geht auch). Mit den Aprikosenhälften belegen und im Backrohr bei 160°C Umluft ca. 45 min. backen.
  • Mit Puderzucker bestreuen und servieren. Der Kuchen hält sich kühl gelagert gut ein paar Tage und schmeckt von Tag zu Tag besser, sofern solange etwas davon da ist…
    etwas Puderzucker zum Bestreuen

Ungefähre Nährwerte

Kalorien: 5169kcalKohlenhydrate: 663gEiweiß: 43gFett: 272gGesättigte Fettsäuren: 163gMehrfach ungesättigte Fettsäuren: 14gEinfach ungesättigte Fettsäuren: 75gTransfette: 10gCholesterin: 1625mgNatrium: 2504mgKalium: 2841mgZucker: 400gVitamin A: 28068IUVitamin C: 115mgCalcium: 846mgEisen: 24mg
Stichworte Omas Küche, Traditionell
Du hast dieses Rezept bereits ausprobiert?Hinterlasse mir eine Bewertung & Kommentar und lass mich wissen, wie es geschmeckt hat!

2 Kommentare

  1. Hallo Betty, gerade deinen Blog gefunden…ich bin begeistert!!
    Zu dem Kuchen: kannst du mir die Größe der Backform nennen, für die dieses Rezept passt?
    Danke!
    Viele Grüße aus der Nähe von Hamburg
    Eva

    • Liebe Eva, so ein schönes Kompliment! Vielen vielen Dank!!!
      Ich verwende für dieses Rezept immer eine Form mit den Maßen 40x27x6 (Breite/Länge/Höhe). Habe es aber auch schon auf einem normalen Backblech mit den Standardmaßen gemacht und hat auch super funktioniert. Vielleicht lässt du ihn dann 5 min kürzer im Ofen. Müsstest ausprobieren, jeder Ofen arbeitet ein bisschen anders 😉
      Wichtig ist nur, dass die Form/das Blech einen etwas höheren Rand hat, damit nichts drüberläuft.
      Gutes Gelingen und ich hoffe, der Kuchen schmeckt euch auch so gut wie uns.
      Herzliche Grüße Richtung Hamburg (eine tolle Gegend, die ich sehr sehr mag!!)
      Betty

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