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Pizzateig selber machen – 7 Tipps damit er perfekt wird

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Pizzateig selber machen ist wirklich einfach. Ehrlich gesagt mache ich meinen Pizzateig seit vielen vielen Jahren immer selber. Damit auch du Pizzateig einfach selber machen kannst, zeige ich dir heute mein Pizzateig Rezept und 7 Tipps, damit er auch ein perfekter Pizzateig wird.

3 Kugeln Pizzateig liegen auf einem Brett neben Tomaten und einer Schüssel Tomatensauce

Perfekter Pizzateig – dick oder dünn? 

Wir alle lieben Pizza, doch der Pizzateig muss genauso sein, wie wir ihn uns vorstellen. Der eine mag lieber die amerikanische Variante mit dickem Boden, für den anderen gibt es nur die italienische Variante mit dünnem Boden. Für mich muss der Teig auch dünn und kross sein, sonst fällt es mir schwer, dem Ding den Namen „Pizza“ zu geben. Daher findet ihr hier nur Tipps für den dünnen Boden. Doch wie gelingt der perfekte Pizzateig?

Diese Zutaten brauchst du für mein Pizzateig Rezept

Das Schöne am Pizzateig ist, du brauchst nur ganz wenige Zutaten dafür. Und die hast du wahrscheinlich auf Vorrat bereits zuhause. Du benötigst Mehl, Wasser, frische Hefe, Olivenöl, Zucker und Salz

Pizzateig liegt auf einem Brett neben Tomaten und einer Schüssel Tomatensauce

So einfach kannst du Pizzateig selber machen

  1. Zuerst das Mehl in eine Schüssel sieben und mit dem Salz vermengen.
  2. Dann löst du die Hefe in ca. 100 ml des lauwarmen (!) Wassers auf und rührst den Zucker ein. So bekommt die Hefebakterien „Nahrung“. Das beschleunigt die Gärung und der Teig kann gut aufgehen.
  3. Das Gemisch zum Mehl und den übrigen Zutaten geben und zu einem glatten Teig verkneten.
  4. Den Teig abdecken, an einen warmen Ort stellen und ca. 30 Minuten gehen lassen. Das Teigvolumen sollte sich zumindest verdoppelt haben. Falls das nicht der Fall ist, lass den Teig noch ein bisschen mehr Zeit. Wenn er sich verdoppelt hat, schlage ihn einmal zusammen und lass ihn nochmal ca. 30 Minuten gehen. So wird der Pizzateig lockerer.

Pizzateig selber machen oder doch lieber aus dem Kühlregal?

Selbstgemachter Pizzateig dauert naturgemäß länger als sich ein Fertigprodukt aus dem Regal zu fischen. Da ich aber auf ungeliebte Zusatzstoffe verzichten möchte und wissen will, was denn so in meinem Essen drinnen ist, mache ich ihn lieber selbst.

Gut, aber „Pizzateig“ und „schnell“ passen eigentlich nicht zusammen. Ich behaupte doch, denn ich bereite den Pizzateig einmal frisch zu und friere ihn portionsweise ein. So habe ich für mehrere Gelegenheiten selbst gemachten Pizzateig zuhause, den ich nur mehr belegen muss. Dasselbe mache ich mit der Tomatensauce: Ich koche einmal eine größere Menge vor und fülle den Rest in Gläser ab, auf die ich dann nach Belieben zugreifen kann. Das kann man sehr gut an einem Wochenende, wenn mal mehr Zeit zum Kochen verfügbar ist, vorbereiten.

3 Kugeln Pizzateig liegen auf einem Brett neben Tomaten und einer Schüssel Tomatensauce

7 Tipps für den perfekten Pizzateig

  1. Zutaten Weniger ist mehr. Der richtige Pizzateig verlangt nur nach Mehl, Wasser, Salz, Hefe, Olivenöl und Zucker. Verwendet dafür unbedingt Mehl der Type „00“. Warum erläutere ich am Ende des Beitrags nochmal ausführlich.
  2. Frische Hefe In einigen Rezepten wird Trockenhefe angegeben. Nach meiner Erfahrung wird der Teig mit frischer Hefe viel besser und gibt dem Teig erst den charakteristischen Geschmack.
  3. Langes Kneten Das ist im  Zeitalter der Küchenmaschinen wirklich kein Problem mehr. Der Teig sollte so lange geknetet werden, bis sich alle Zutaten zu einem glatten Teig verbunden haben und der Teig sich schön von der Schüssel löst. Das dauert in etwa 10 Minuten.
  4. Teig 2x gehen lassen Die Hefe sorgt für die lockere Konsistenz des Teiges. Um aktiv werden zu können braucht sie etwas Zucker, einen warmen Ort und Zeit. Es gibt Rezepte mit Teigen, die 24 Stunden und mehr ruhen müssen. Diese eignen sich für mich als spontane Köchin weniger, daher findet ihr in meinem Rezept lediglich eine Gehzeit von insgesamt 1 Stunde. Dabei schlage ich den Teig nach 1/2 Stunde einmal ein und lasse ihn dann nochmal für 1/2 Stunde gehen. Das genügt, um ein tolles Ergebnis zu erzielen.
  5. Pizzateig liebt es heiß Um einen wirklich krossen Boden zu bekommen, muss der Ofen so richtig heiß sein. Moderne Backöfen lassen sich schon auf 300° C oder mehr aufheizen. Für die Pizza kann es nicht heiß genug sein. Legt ein Backblech auf die unterste Stufe und heizt dieses mit dem Ofen auf höchster Stufe vor (Ober- und Unterhitze).
    Tipp: Wer Pizza aus dem Holzofen liebt, sollte sich die Anschaffung eines Pizzasteins überlegen. Dieser speichert die Hitze sehr lange, nimmt die Feuchtigkeit des Teigs auf und sorgt dafür, dass der Boden knusprig wird. Durch die Hitze verkürzt sich die Backzeit, was wiederum dafür sorgt, dass der Teig außen knusprig wird und innen saftig bleibt.
  6. Würzige Tomatensauce Selbst der beste Teig ist nichts ohne eine gute Tomatensauce. Hier liegt das Geheimnis in der Kochzeit. Je länger, desto besser. Um es praktikabel zu halten, köchelt meine Sauce 2 Stunden. Wer länger Zeit hat, umso besser. Ich koche immer eine große Menge Tomatensauce auf Vorrat, die ich heiß in Gläser fülle und bei Bedarf sofort parat habe.
    Wer keine 2 Stunden Zeit hat, für den habe ich auch eine leckere Alternative. Probier doch meine schnelle Tomatensauce für Pizza und Pasta.
  7. Pizzateig einfrieren und sofort frische Pizza genießen Wenn uns der spontane Pizzahunger überfällt, ist es einfach praktisch, gleich den selbst gemachten Pizzateig zur Hand zu haben. Dazu drücke ich den fertigen Teig flach und friere ihn in einem Gefrierbeutel ein. Das hat den Vorteil, dass der Teig sobald er aufgetaut ist, nur mehr ausgerollt werden muss und sofort belegt werden kann.

3 Kugeln Pizzateig liegen auf einem Brett neben Tomaten und einer Schüssel Tomatensauce

Welches Mehl für perfekten Pizzateig?

Warum sollte man Mehl der Type „00“ verwenden? Macht das wirklich einen Unterschied? Da muss ich ganz klar JA sagen! Natürlich könnt ihr den Pizzateig auch mit normalem Mehl machen, das ihr gerade zuhause habt. Der Pizzateig wird mit dem Mehl der Type „00“ aber viel feiner. Wer seine Pizza einmal damit gemacht hat, wird kein anderes Mehl mehr verwenden. Versprochen!

Hier ein paar FAQs zur Mehl Type „00“

Die Verwendung von Mehl der Sorte „00“ für Pizzateig ist eine gängige Praxis in der italienischen Küche, insbesondere für die Herstellung von neapolitanischer Pizza. Es gibt mehrere Gründe, warum Mehl der Sorte „00“ bevorzugt wird:

  1. Fein gemahlen: „00“-Mehl ist sehr fein gemahlen. Das bedeutet, es hat eine sehr feine Textur. Dies führt zu einem zarten und leicht zu verarbeitenden Teig, der sich gut ausrollen und formen lässt, ohne zu reißen.
  2. Hoher Glutengehalt: „00“-Mehl hat in der Regel einen höheren Glutengehalt im Vergleich zu anderen Mehlsorten. Dies führt zu einem elastischen Teig, der beim Backen eine luftige Kruste bildet und eine weiche, zarte Krume im Inneren der Pizza ergibt.
  3. Schnelle Fermentation: Aufgrund seiner feinen Textur und des hohen Glutengehalts fermentiert „00“-Mehl relativ schnell. Dies ermöglicht eine kürzere Ruhezeit für den Teig und führt zu einer leichteren, luftigeren Kruste.
  4. Tradition: In Italien wird „00“-Mehl schon seit Langem für die Herstellung von Pizza verwendet, insbesondere in der Region Neapel, wo die neapolitanische Pizza ihren Ursprung hat. Dies hat zu einer Tradition geführt, die bis heute gepflegt wird.
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Pizza Margherita - Grundrezept für Pizzateig

Betty von Mundgefühl.com
Ein tolles Grundrezept für jede Pizza. Den Belag kann man nach Belieben variieren.
5 Sterne aus 7 Bewertungen
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 2 Stunden
Gesamtzeit 2 Stunden 15 Minuten
Gericht Pizza
Küche Italienisch
Portionen 4 Personen

Zutaten
  

Teig

  • 375 g Mehl Type "00"
  • 15 g frische Hefe
  • 1 TL Salz
  • ½ TL Kristallzucker
  • 3 EL Olivenöl
  • 215 ml lauwarmes Wasser

Belag

  • 375 g Mozzarella in Scheiben geschnitten (3 Packerln)
  • 20 Kirschtomaten halbiert
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • extra natives Olivenöl

Tomatensauce

  • 2 Dosen gehackte Tomaten
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Zweige Rosmarin
  • Salz
  • Zucker

Zubereitung
 

  • Das Mehl in eine Schüssel sieben und mit dem Salz vermengen. Hefe in ca. 100 ml des Wassers auflösen, den Zucker einrühren bis er sich vollständig aufgelöst hat und das Gemisch zum Mehl geben. Mit dem Olivenöl und dem restlichen Wasser zu einem glatten Teig verkneten.
  • Den Teig abdecken und für 1/2 h an einem warmen Ort gehen lassen, einmal zusammenschlagen und für eine weitere 1/2 h gehen lassen (insgesamt 1h).
  • Für die Tomatensauce das Olivenöl in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen und den fein geschnittenen Knoblauch darin leicht anschwitzen. Die Tomaten und den Rosmarin zugeben und bei geringer Hitze 2h langsam einkochen lassen. Zum Schluss mit Salz und Zucker würzig abschmecken.
  • Das Backrohr samt Backblech auf 300°C Ober-/Unterhitze bzw. maximale Temperatur vorheizen (mittlere Schiene).
  • Den Teig in 4 gleich große Stücke teilen und nacheinander auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn und kreisrund ausrollen (wer keinen Pizzastein hat, kann den Teig gleich am Backpapier ausrollen und danach die fertig belegte Pizza mit dem Backpapier auf das bereits vorgeheizte Blech legen). Alternativ kannst du die Pizza auch auf einem Backblech machen. Für ein Backblech benötigst du die halbe Teigmenge. Die angegebene Menge reicht somit für 2 Bleche.
  • Teig mit wenig Tomatensauce bestreichen und den Mozzarellascheiben sowie den halbierten Kirschtomaten belegen. Nacheinander im Rohr backen bis der Rand eine schöne Kruste bildet. Vor dem Servieren mit Basilikumblättern belegen und mit Olivenöl beträufeln.
Keyword Lecker, Lieblingsgericht, Vegetarisch
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Wenn ihr große Lust auf Pizza aber wenig Zeit habt, dann probiert doch mal meine schnellen Pizzaballs mit Schinken, Salami und Mozzarella aus. Was auch immer super ankommt, ist mein Rezept für den leckeren Pizza Weihnachtskranz, der übrigens nicht nur an Weihnachten schmeckt 😉

Ist der Hunger schon ganz groß, dann ist vielleicht der schnelle Pizza Toast vegetarisch etwas für dich. Klick dich einfach durch meinen Foodblog und lass dich von den Rezeptideen inspirieren. Ich freue mich, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt. 

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